09.01.2006 11:33 |

Rache ist süß

Brennende Maus fackelt Haus ihres Henkers ab

Rache ist süß. Weil Luciano Mares eine Maus töten wollte, ist er jetzt obdachlos. Der 81-jährige Pensionist aus Fort Summer in den USA hat gerade Laub in seinem Hinterhof verbrannt, als ihm ein kleines Pelztier in seiner Küche in die Falle ging. Auf ziemlich brutale Art und Weise wollte er sich dem „Schädling“ entledigen: Im den brennenden Laubhaufen sollte das süße Tier ein Ende finden. Aber dann kam alles ganz anders…

„Ich nahm die Maus mit nach draußen und warf sie einfach in den brennenden Haufen. Ich wollte sie eben schnell loswerden“, erzählte Herr Mares der Nachrichtenagentur AP in seinem „neuen“ Hotelzimmer. Was dann geschah, liest sich wie ein alberner Comic-Strip: Die Maus überlebt den Sturz in die lodernden Flammen und flüchtet brennend (!) aus dem Laubhaufen. Geradewegs in Luciano Mares’ Haus hinein!

Wie ein Feuerblitz
Die Verandatür stand sperrangelweit offen und als das entfachte Tier über die Schwelle saust, kracht es voll in die Vorhänge. Die fangen natürlich sofort Feuer und das ganze Haus brennt in sekundenschnelle. Die Feuerwehr war zwar sofort zur Stelle, zurzeit herrscht im Bundesstaat New Mexiko aber eine Dürreperiode und über 40 Grad Außentemperatur. Luciano Mares’ Haus brannte vollständig ab, noch ehe ihn die Schuldgefühle übermannten.

Wer den Schaden hat,...
Wie schon die alten Klingonen wussten: „Rache ist ein Gericht, das man kalt serviert.“ Manche mögen’s aber auch heiß…


Foto: Originalbild, AP

Dienstag, 29. September 2020
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