Österreichs Handball-Männer haben am Samstag zum Abschluss ihres einwöchigen Trainingslehrgangs in einem Testspiel in Bregenz ein 30:30 (15:15) gegen Nordmazedonien erreicht!
Die Österreicher lagen in der zweiten Hälfte mit bis zu vier Toren zurück, erkämpften sich aber noch eine Führung. Mit der letzten Aktion des Spiels schafften die Nordmazedonier durch einen verwandelten Siebenmeter den Ausgleich. Ernst wird es für die ÖHB-Auswahl Mitte Mai im WM-Playoff.
„Das Ergebnis am Ende ist fair!“
Schon bei der WM im Vorjahr in Kroatien war Nordmazedonien zum Auftakt der Hauptrunde mit einem Tor mit der Schlusssirene noch der Ausgleich gegen Österreich gelungen, damals zum 29:29. Leon Bergmann zeigte im Finish einige starke Paraden, den Siebenmeter von Filip Kuzmanovski bei abgelaufener Uhr fischte Österreichs Torhüter aber nicht mehr aus dem Netz. „Das Ergebnis am Ende ist fair, weil beide Mannschaften hätten gewinnen können“, meinte ÖHB-Teamchef Iker Romero im ORF. Er sei „richtig, richtig stolz und zufrieden“.
Dabei hätte seine Mannschaft das Spiel in der zweiten Hälfte mit einigen vermeidbaren Fehlern beinahe aus der Hand gegeben. Die Nordmazedonier führten 24:20 (41.) und 25:21 (44.). „Aber die Jungs haben weiterhin geglaubt, das hat mir richtig gut gefallen. Sie haben weitergearbeitet“, sagte Romero. Zwei Minuten vor Schluss gelang durch einen Siebenmeter von Kapitän Mykola Bilyk, der insgesamt sechs Tore erzielte, der Ausgleich. ÖHB-Topscorer war Eric Damböck mit neun Treffern.
Im WM-Playoff wohl gegen Polen
Um erneut zur WM zu fahren, müsse man die Trainingsleistungen noch besser ins Spiel umsetzen, meinte Bilyk. Im Playoff geht es Mitte Mai vermutlich gegen Polen, das Hinspiel steigt am 13. Mai in Graz. Die Polen gewannen ihr Hinspiel gegen Lettland in der ersten Ausscheidungsrunde auswärts 33:24, den Österreichern fügten sie im Vorjahr in der WM-Vorbereitung eine klare 31:19-Niederlage zu. „Wir wissen, dass wir in der Lage sind, solche Teams zu schlagen“, beruhigte Bilyk.
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