Kampf gegen TBC

Ländle-Grüne fordern Aus für Wildtierfütterung

Vorarlberg
12.03.2026 16:15
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Es ist eine Tragödie: Immer wieder muss in Vorarlberg der gesamte Rinderbestand eines Bauernhofes getötet werden, weil Tiere an TBC erkrankt sind. Die Grünen wollen das Problem nun an der Wurzel packen.  

Das Thema Rindertuberkulose begleitet die Vorarlberger Landwirtschaft nun schon seit Jahren. Die Krankheit wird in der Regel während des Alpsommers über direkten oder indirekten Kontakt der Rinder mit infiziertem Rotwild übertragen. Und genau an diesem Punkt wollen die Grünen jetzt ansetzen. Per Landtagsantrag fordern sie ein umfassendes Konzept zur Bekämpfung von TBC, welches auch den Ausstieg aus der Wildtierfütterung beinhalten soll. „Fütterungsstellen sind Hotspots für die Übertragung von Krankheiten“, erklärt Christine Bösch-Vetter, Landwirtschaftssprecherin der Grünen. Normalerweise würden Wildtiere Abstand zueinander halten, doch an Futterstellen träfen sie ständig aufeinander.

Vorbild Schweiz und Liechtenstein
Zudem sorge die Fütterung dafür, dass die Population wachse und kranke Tiere nicht einer natürlichen Auslese zum Opfer fallen. Bösch-Vetter appelliert an Landesrat Christian Gantner, dem Vorbild der Schweiz und Liechtenstein zu folgen und die „Rotwildmast“ zu beerdigen: „Denn letztlich untergraben Fütterungen die Wirkung aller anderen TBC-Bekämpfungsmaßnahmen.“

Der Antrag der Grünen sieht konkret vor, zu prüfen, wie ein Ausstieg aus der Wildfütterung in Vorarlberg umgesetzt werden könnte. Dabei soll auch geklärt werden, unter welchen Bedingungen in extremen Wintern eine Notfütterung sinnvoll sein kann.

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