Und das meinte die erfolgreiche Kabarettistin, die ja seit einem Jahr zwischen Köln und Wien pendelt, gar nicht so lustig: Gerade vor einem großen Turnier, natürlich wieder ohne Österreich, kommen einem die Tränen. Dabei können wir uns sportlich in Zukunft noch immer an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen - was die Sportstätten betrifft, steht uns mit Ausnahme von Salzburg der Dreck allerdings bis zum Hals: Es hat also nicht der ÖFB, sondern die Politik versagt. Und zwar völlig!
Dabei ist gar nicht der Rück- und Umbau der Stadien in Innsbruck und Klagenfurt sowie die mittelalterliche Burg im Wiener Prater, mit der wir uns weder für eine Europameisterschaft noch für ein Champions-League-Finale bewerben dürfen, der große Skandal, sondern die fehlende Nachhaltigkeit! "In unserer Stadt erinnert kein einziges Schild mehr an die EURO", stellt Tirols "Krone"-Sportchef Georg Fraisl fest - das ist auch kein Wunder, man scheint sich dafür zu genieren: "Wir haben in Innsbruck noch immer viel zu wenig Fußballplätze, da ist überhaupt nichts geschehen." Wie fast überall in Österreich!
Deutschland hatte 2006 seinen Namen in der Welt und die Infrastrukturen im ganzen Land deutlich verbessert, bei uns war das Großereignis zwei Jahre später für viele fast eine lästige Verpflichtung.
"Zu was brauch ma des?" Dieser Wienerische Spruch gilt wohl in allen Bundesländern - zumindest, was Verwaltung und Politik betrifft!
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