Eine Österreicherin heiratete im Jahre 2003 ihren italienischen Mann im prächtigen Marmorsaal des Schlosses Mirabell und nahm seinen italienischen Familiennamen an. Zwei Jahrzehnte später muss sie mit der Behörde vor Gericht um ihre Identität kämpfen.
Hochzeitsglocken im Marmorsaal des Schlosses Mirabell – Salzburgs beliebtester Ort, um den Bund der Ehe zu beschließen. Am 3. Oktober 2003, also vor mehr als 20 Jahren, sagte eine Österreicherin hier „Ja“ zu ihrem italienischen Bräutigam. Nach der Trauung nahm die Frau den Namen ihres Mannes an, verewigte dies im Ehebuch – und in weiterer Folge im Zentralen Personenstandsregister.
Was sie da noch nicht wissen konnte: Mehr als zwei Jahrzehnte später wird ihr neuer Nachname einen Streit mit der Behörde entfachen und sogar ein Gericht beschäftigen. Und das alles nur wegen zwei Buchstaben.
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