Bekommt ÖFB-Legionär Patrick Wimmer beim VfL Wolfsburg einen neuen Trainer? Die Autostadt steckt tief in der Krise.
Die Wolfsburger mussten am Wochenende eine herbe 0:4-Klatsche gegen den VfB Stuttgart hinnehmen – das siebte Spiel in Folge ohne Sieg für die Autostadt. Abstiegskampf statt Europaplätze. Kein Wunder, dass die Rufe nach einer Ablöse des Trainers Daniel Bauer immer lauter werden. Als möglicher Nachfolger wurde bereits Ex-Coach Dieter Hecking gehandelt.
„Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen, dass die Atmosphäre, die Kultur innerhalb des Klubs aktuell auch nicht bundesligatauglich ist. Dass wir ein anderes Mindset in der gesamten Struktur reinbekommen müssen“, sagte der angeschlagene Bauer bei DAZN.
Trainer-Entscheidung gefallen
Doch für den nächsten Spieltag sitzt Bauer vorerst im Sattel. Wenn auch eher locker. Der 43-Jährige bekommt gegen den HSV eine letzte Chance, die Misere ein Stück weit ins Positive zu verwandeln. Entsprechende Berichte von „Kicker“ und „Bild“ bestätigte der Klub am Montag offiziell.
„Sportliche Situation ist ernst“
„Wir haben die Gesamtsituation intensiv diskutiert und analysiert. Dabei sind wir zu der Auffassung gekommen, dass wir gemeinsam mit Daniel Bauer und seinem Trainerteam die richtigen Schlüsse ziehen, um gegen den HSV erfolgreich zu sein“, erklärte Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen.
Und weiter: „Wir haben vollstes Vertrauen in die Mannschaft und sind überzeugt, dass sie Erfahrung und Qualität hat, um schnellstmöglich die nötigen Ergebnisse zu erzielen. Die sportliche Situation ist ernst, aber nicht aussichtslos.“
Die Entscheidung fiel nach einem Krisengespräch am Montag.
Endspiel in Hamburg
Auch Christiansen, dessen eigener Posten zuletzt wackelte, bleibt im Amt. Der Däne soll sich für ein Festhalten an Bauer eingesetzt haben. Die Schonfrist ist begrenzt. Laut „Bild“ gilt die Partie gegen HSV als „Job-Endspiel“: Nur bei einem Sieg darf Bauer wohl weiter im Amt bleiben.
Bilanz spricht gegen ihn
Bauer hatte den VfL erst im vergangenen November von Paul Simonis übernommen, als die Wolfsburger auf Rang 14 lagen. Nach sieben Punkten aus den ersten vier Spielen wurde er vom Interims- zum Cheftrainer befördert. In den darauffolgenden zehn Partien gelang allerdings nur noch ein einziger Sieg.
Jetzt geht es für Bauer um alles und für Wolfsburg um den Klassenerhalt.
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