
71 Prozent der Stimmen erhielt Elias Popek. Der 31-Jährige, der auf bereits 21 Jahre im Feuerwehrdienst zurückblicken kann, ist somit der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr St. Veit.
Nach dem Rücktritt des bisherigen Feuerwehrkommandanten im Jänner – verbale Entgleisungen waren ihm zuvor vorgeworfen worden – hatte dessen Stellvertreter vorübergehend die Führung der Wehr übernommen, eine Neuwahl war aber notwendig. Zu dieser kam es am Samstag, 28. Februar.
Wer traut sich die Aufgabe zu?
Lediglich ein Kamerad stellt sich dieser Wahl, der große Herausforderungen folgen, gilt es doch, die Stimmung zu heben, die in der Vergangenheit entstandenen Lager wieder zu einen, die bei Feuerwehren ob der oft fordernden Einsätze so wichtige Kameradschaft wieder zu beleben.
Die Bevölkerung kann sich weiterhin auf die Feuerwehr St. Veit an der Glan verlassen!
Elias Popek, Kommandant der FF St. Veit
Das traut sich Elias Popek zu: Der 31-Jährige ist bereits seit 21 Jahren Feuerwehrmann, hat die Leidenschaft schon als Kind gespürt und quasi über die Gene von seinem Großvater mitbekommen. Schon mit zehn Jahren war er Mitglied der Jugendfeuerwehr Thalsdorf, mit 15 wechselte er als aktives Mitglied zur Feuerwehr in seiner Heimatstadt St. Veit. Der gelernte LKW-Mechaniker arbeitet als stellvertretender Fuhrparkleiter in einem Logistikunternehmen und hat zahlreiche Ausbildungen, die für die Feuerwehreinsätze wichtig sind, absolviert.
„Wehr in ruhige Fahrwasser lenken“
Für die Wahl zum Kommandanten ist eine absolute Mehrheit, also mehr als die Hälfte der Stimmen der Anwesenden, notwendig: 71 Prozent Zustimmung erhielt Popek am Samstag. „Ich möchte verbindend für alle sein und den Schwerpunkt für die nächsten Monate darauf legen, die Feuerwehr wieder in ruhige Fahrwasser zu lenken, ohne die Aus- und Weiterbildung der Mannschaft zu vernachlässigen“, so Elias Popek, dem als Stellvertreter Jürgen Kugi zur Seite steht.
Er will der 78 Mann und Frau starken Feuerwehr nun etwa 14 Monate als Kommandant vorstehen; dann finden reguläre Wahlen statt.
Am Samstag fand auch die Jahreshauptversammlung der „Fire Veiter“, wie sich die Feuerwehr St. Veit auf Facebook nennt, statt.
Unentgeltliche Arbeit im Wert von gut 800.000 Euro
Die 78 Mitglieder (davon fünf Frauen) rückten im Vorjahr zu 337 Einsätzen (darunter 107 Brandeinsätze und 230 technische Einsätze) aus. In Summe wurden 3599 Einsatzstunden geleistet. Für das Reinigen und Wartenvon Ausrüstungsgegenständen, die Teilnahme an Dienstbesprechungen und Kursen und ähnlcihes wurden 19.324 Stunden geleistet, für die 34 Übungen auf Ortsebene waren 1248 Stunden notwendig. In Summe wwaren die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr St.Veit somit 24.171 Stunden für die Allgemeinheit aktiv – freiwillig und unbezahlt. „Müssten diese Stunden bezahlt werden, würde dies einen finanziellen Aufwand von etwa 800.000 Euro bedeuten“, so Jürgen Kugi, der stellvertretende Kommandant.
29.992 Kilometer zurückgelegt
Der Fuhrpark der Feuerwehr besteht aus zwölf Fahrzeugen, elf Anhängern, einem Hoflader sowie einem Arbeits- und Rettungsboot. Insgesamt wurden im Jahr 2025 29.992 Kilometer zurückgelegt.
Für 40 Jahre im Feuerwehrdienst wurden Walter Hofe rund Johann Triebelnig mit der Kärntner Medaille geehrt.
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