Vorarlberg kommt in Sachen TBC nicht zur Ruhe: Wie am Freitag bekannt wurde, musste ein weiterer Hof, dieses Mal im Raum Bludenz, wegen der ansteckenden Krankheit gesperrt und ein Rind getötet werden.
Wie das Land am Freitag informierte, wurde ein Tier auf einem Hof im Bezirk Bludenz nach einem zweifelhaften Hauttest diagnostisch getötet. Mittlerweile liegt auch der PCR-Befund vor, er ist positiv. Der Hof wurde bereits gesperrt. Hauttests mit den anderen Tieren des Betriebs werden nun umgehend durchgeführt. Auch die Kontakttiere werden untersucht, heißt es vonseiten des Landes.
Zwar wurde ein ebenfalls wegen TBC geschlossener Hof im Bezirk Bregenz nach dem Abschluss der Hygienemaßnahmen nun wieder freigegeben, durch den neu hinzugekommenen Fall sind aber weiterhin sechs Betriebe gesperrt: vier im Bezirk Bregenz, einer im Bezirk Dornbirn und einer im Bezirk Bludenz.
Abwarten der Befunde
Beim Hof im Bezirk Dornbirn haben sich die Tiere auf einer Alpe außerhalb Vorarlbergs angesteckt. Bei den Höfen im Bregenzerwald belegen die mittlerweile vorliegenden Sequenzierungsbefunde, dass sich die Rinder während der vergangenen Alpsaison angesteckt haben. Was den Betrieb in Bludenz angeht, liegen noch keine Befunde zur Ansteckungsquelle vor. Eine abschließende Klärung ist erst nach Durchführung der genomischen Sequenzierung der isolierten Erreger möglich.
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