Bei 4,8 Prozent lag die Arbeitslosenquote im Februar in Salzburg – 0,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum im Vorjahr. Nach Tirol hat Salzburg somit die niedrigste Quote in ganz Österreich. Trotzdem gibt es Grund zur Sorge.
Ende Februar sind 13.976 Personen im Bundesland beim AMS Salzburg arbeitslos vorgemerkt, um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (+346 Personen). Während bei den Frauen (+7,9 Prozent auf 5.127) die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich nach wie vor steigt, ist bei den Männern (-0,3 Prozent auf 8.849) ein minimaler Rückgang zu verzeichnen. Der Österreichschnitt der Arbeitslosenquote liegt bei 8,3 Prozent.
Weniger junge Arbeitslose
Bezogen auf das Alter geht bei den bis 25-Jährigen die Arbeitslosigkeit leicht zurück, steigt dafür bei den über 50-Jährigen. „Bei der Altersgruppe der 60- bis unter 65-Jährigen ist sogar ein Anstieg um 14,2 Prozent auf 949 Personen zu verzeichnen und hier sind – bedingt durch die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters – vor allem Frauen betroffen (+67,4 Prozent)“, berichtet AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll.
2.446 arbeitssuchende Menschen sind bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung – ein Anstieg von 22,7 Prozent zum Vorjahr. Die Gründe sind oft gesundheitliche Vermittlungseinschränkungen.
Hoher Anstieg in Salzburg-Umgebung und Stadt
Besonders stark steigt die Arbeitslosigkeit in Salzburg-Umgebung mit 6,4 Prozent, gefolgt von Salzburg-Stadt mit 4,3 Prozent. Im Pinzgau, Tennengau und Lungau hingegen ist die Arbeitslosigkeit laut AMS rückläufig.
5.304 offene, sofort verfügbare Stellen (-21,4 Prozent) sind beim AMS Salzburg gemeldet. Einzig im Tennengau wird ein Zuwachs an gemeldeten, offenen Stellen um 10,9 Prozent gemeldet.
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