Ein neues Areal samt Brücke über den Inn wollte Innsbruck von der Markthalle westwärts realisieren – geblieben ist davon nichts. „Unrealistisch, zu teuer“, verlautete aus dem Bürgermeisterbüro – zum Ärger der Opposition.
Hochfliegende Pläne präsentierte die Stadt Innsbruck vor drei Jahren für das südliche Innufer von der Innbrücke bei der Markthalle bis zum Gelände der ehemaligen Landespolizeidirektion. Auch eine neue Brücke über den Inn mit Aussichts-Café war geplant.
„Löchrige Versprechen, wohin man sieht“
Alles Schall und Rauch: Unrealistisch und zu teuer sei das Projekt, verlautete am Mittwoch aus dem Bürgermeisterbüro von Johannes Anzengruber.
Die ,Caprese’-Regierung mutiert zum politischen Emmentaler – löchrige Versprechen, wohin man sieht.

DNI-Stadtrat Markus Stoll
Bild: Christof Birbaumer
„Brisant ist diese Kehrtwende vor allem deshalb, weil das Marktviertel nicht nur 2023 vom gesamten Gemeinderat mitgetragen wurde, sondern auch ausdrücklich im ,angeblichen’ Zukunftsvertrag der Stadtregierung verankert ist“, erläutert DNI-StR Markus Stoll. „Die ,Caprese’-Regierung mutiert zum politischen Emmentaler – löchrige Versprechen, wohin man sieht.“
Kritik an „Doppelmoral“
„ESC ja – Marktviertel nein? Die Doppelmoral von BM Anzengruber ist unglaubwürdig“, kritisierte Fritz-GR Andrea Haselwanter-Schneider und forderte einen Kassasturz. „Wenn es um die Aufenthalts- und Lebensqualität der Innsbruckerinnen und Innsbrucker geht, soll plötzlich kein Geld mehr da sein? Das ist schlicht unglaubwürdig. Was in anderen Städten und Gemeinden möglich ist, muss auch in Innsbruck möglich sein. Anzengruber soll seine Hausaufgaben machen und bei Land, Bund und EU vorstellig werden, um weitere Mittel zu lukrieren“, so Haselwanter-Schneider.
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