Die Stadt Innsbruck will den Kubus vor dem Landestheater neu beleben: Einer der vier Interessenten ist der Österreichische Alpenverein. Einen Steinwurf entfernt liegt die nächste Baustelle, das Hofgartencafé. Seit Jahren wird verhandelt, zuletzt offenbar mit Fortschritten.
Rund 500.000 € muss die Stadt Innsbruck in die Sanierung des Kubus vor dem Landestheater stecken. Ein Bausachverständiger dokumentierte eine Fülle baulicher Mängel. Der Auftrag solle aber erst vergeben werden, wenn der neue Betreiber feststeht. Vier stehen wie berichtet zur Auswahl: Die Rank Gastro GmbH aus Innsbruck, Feinkost Wedl Handels GmbH, der Verein Reich für die Insel und der Österreichische Alpenverein.
Über die jeweiligen Nutzungskonzepte will die Stadt Innsbruck keine Auskünfte erteilen, bevor der Gemeinderat Ende März mit der Vergabe befasst ist.
Der Alpenverein ist auf der Suche nach einer Ausstellungsfläche, um die eigene Sammlung von Kunst und Kulturgütern einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
OeAv-Generalsekretär Clemens Matt
Nutzungskonzepte werden erörtert
Der Alpenverein bestätigt gegenüber der „Krone“ sein Interesse: Man sei seit Langem auf der Suche nach einer Ausstellungsfläche, „um die eigene Sammlung von Kunst- und Kulturgütern einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen“, teilt Generalsekretär Clemens Matt mit. Keines der bisherigen Konzepte für die verschiedensten Orte sei jedoch realisiert worden. Mit BM Johannes Anzengruber stehe man dazu in engem Austausch. Am Donnerstag soll die Nutzung des Kubus von Matt und Vertretern des Stadtsenats gemeinsam erörtert werden. Wichtig sei, „dass es eine gute Lösung für den Ort gibt“, betonte Matt.
Hofgartencafé um 5 Mio. € – trotzdem Stillstand
Nur einen Steinwurf vom Pavillon entfernt wartet die nächste Baustelle. 5 Mio. € wollte die Burghauptmannschaft in den Neubau des 2019 abgebrannten Hofgartencafés investieren: Wegen der Absage des MCI-Neubaus blieb das Projekt jedoch in einer Warteschleife zwischen Stadt Innsbruck und Land Tirol hängen.
Burghauptmannschaft hält an Projekt fest
Doch das Projekt gehe voran, berichtet die Burghauptmannschaft nach einer weiteren Gesprächsrunde im Februar. Dass das Geld auch anderswo in Österreich investiert oder überhaupt gespart werden könnte, diese Option ist vom Tisch. Man sei weiterhin an einer guten Lösung für den Innsbrucker Hofgarten interessiert, wird betont.
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