Ein eifersüchtiger Flachgauer (50) soll ein Feuer beim Wohnhaus seiner Ex gelegt haben, als ihr neuer Liebhaber zu Besuch war. Ermittler kamen ihm auf die Spur. Kommende Woche muss er sich wegen des Vorwurfs der Brandstiftung vor einem Schöffensenat verantworten.
Der Trennungsschmerz in Kombination mit Eifersucht dürfte einen Einheimischen zu einer gefährlichen Straftat verleitet haben – das geht zumindest aus der Anklage der Salzburger Staatsanwaltschaft hervor. Der Ingenieur soll in der Nacht zum 4. Jänner 2026 ein Feuer bei einem Wohnhaus in Mattsee angezündet haben. Es war das Haus seiner Ex-Frau. Just zu jenem Zeitpunkt, als er mutmaßlich einen Stapel mit Holz und Kunststoff direkt bei der Hausfassade anzündete, war der neue Liebhaber seiner Verflossenen im Gebäude.
In jener Jänner-Nacht brach das Feuer in den frühen Morgenstunden aus und breitete sich laut dem damaligen Polizeibericht bereits über Teile der Fassade aus. Der Knall der zerspringenden Fensterscheiben weckte in der Folge die Ex-Frau und ihren neuen Freund, die sofort den Brand bemerkten und Alarm schlugen.
Bis zum Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften sie das Feuer mit Kübeln voller Wasser. Dank des beherzten Einsatzes der beiden sowie der eintreffenden Feuerwehr konnte das Feuer rasch gelöscht und ein Übergreifen der Flammen verhindert werden – der Schaden hielt sich dadurch in Grenzen.
Rasch kamen die Ermittler dem mutmaßlichen Zündler auf die Spur: Kommenden Donnerstag muss sich der Flachgauer, der sich aufgrund des Vorfalls in Untersuchungshaft befindet, vor Gericht verantworten. Bei einer Verurteilung nach Paragraf 169 StGB drohen ihm zwischen einem und zehn Jahren Haft.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.