Nach Verbund-Senkung

Energie AG senkt Netto-Strompreis auf zehn Cent

Oberösterreich
25.02.2026 12:36
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die Energie AG Oberösterreich bietet ab 4. Mai allen Kunden den Tarif „Feel Good Energie für alle“ mit einem Arbeitspreis von zehn Cent netto (zwölf Cent brutto) pro Kilowattstunde Strom. Ein Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spare so im Vergleich zum Tarif „Ökostrom Loyal“ im Jahr rund 76 Euro, heißt es vom Unternehmen.

Der Arbeitspreis von zehnt Cent netto gelte ab Lieferbeginn für zwölf Monate. „Wir halten auch heuer wieder unser Versprechen, dass wir die Preise immer dann senken, sobald uns das möglich ist“, sagt CEO Leonhard Schitter.

Schon seit September 2025 gab es ein ähnliches Angebot nur für sogenannte „die Gen Z“. Die 18- bis 28-Jährigen können selbstverständlich weiterhin vom günstigsten Arbeitspreis und zusätzlich dem günstigsten Grundpreis – netto 2,60 Euro (brutto 3,12 Euro) – profitieren, heißt es von der Energie AG.

Landespolitik jubelt
Mehrere Landesparteien äußerten sich am Mittwoch zur Preissenkung. Alles voran die ÖVP-Spitze: „Unser Landesenergieversorger Energie AG OÖ investiert mit vier Milliarden Euro nicht nur in die Umsetzung der Energiewende in Oberösterreich, sondern wird auch seiner Verantwortung gerecht, für günstige Strompreise für seine Kundinnen und Kunden zu sorgen“, zeigte sich Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner (ÖVP) erfreut. Die Preisoffensive von zehn Cent pro Kilowattstunde netto bei zwölf Monaten Laufzeit mit Verlängerungsoption sei „ein starkes Signal für leistbare Energie. Genau das brauchen Haushalte und Familien in einer Zeit, in der jede Entlastung zählt“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP).

Die SPÖ wiederum sieht den günstigeren Tarif als ihren Erfolg: „Die erfolgreichen Maßnahmen der Bundesregierung zusammen mit dem SP-Einsatz im Landtag haben nun auch die schwarzblaue Landeskoalition und die Energie AG zum Handeln gezwungen. Unsere Forderung nach einem ebenso günstigen Tarif des heimischen Landesversorgers wird ab Mai endlich Realität“, sagt Konsumentenschutzsprecherin Heidi Strauss.

Und Neos-Landessprecher Felix Eypeltauer regt an: „Der größere Hebel zur Strompreissenkung bestünde ​auf Seiten der Netzgebühren, die wie von Neos vorgeschlagen durch die Zusammenlegung der öffentlichen Netzbetreiber nachhaltig reduziert werden könnten.“

Verbund machte es vor
In Sachen Strompreis-Senkung vorgeprescht war, wie berichtet, der Verbund. Ab 1. März wird dort der marketingwirksam „Österreich-Tarif“ genannte Tarif von 9,50 Cent netto pro Kilowattstunde angeboten. Auch beim Verbund gilt der rabattierte Tarif befristet für zwölf Monate. 

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