Nach Überschlag landete Auto in Bach und Lenkerin (25) drohte zu ertrinken. Ein Polizist zögerte nicht: Er sprang ins eiskalte Wasser, schnitt die Frau aus ihrem Gurt los und zog sie an Land. Mit der „Krone“ hat er über die dramatische Rettung gesprochen.
Ihr Leben hing an einem seidenen Faden. Eine 25-Jährige aus Bad Schallerbach war am Dienstag kurz vor 23 Uhr auf der B 134 bei Fraham in einer Kurve mit ihrem Wagen über den Fahrbahnrand geraten. Das Auto überschlug sich und kam am Dach im Lengauer Bach zum Liegen. Die junge Frau steckte kopfüber im Fahrzeuginneren fest, während der Pkw sank. Ihr iPhone löste Alarm aus.
Hilfeschreie gehört
Eine Streife – die Polizisten Alexander Mayr von der Polizeiinspektion Eferding und Markus Edlbauer von der PI Prambachkirchen – traf ein. „Als wir angekommen sind, war kein Unfall zu sehen. Mein Kollege hat in der Böschung gesucht, ich bin zum Bach gelaufen“, schildert Mayr. Dort hörte er leise Hilfeschreie, sah ein Auto, von dem nur mehr Bodenplatte und Reifen aus dem Wasser ragten.
Taschenlampe im Mund
„Ich bin ins Wasser, habe die Beifahrertür aufgezwängt. Der Luftspalt war knapp 15 Zentimeter hoch. Den Kopf musste ich schief halten, die Taschenlampe hatte ich im Mund. Die Frau hat gesagt, dass sie im Gurt festhängt“, schildert Mayer die dramatischen Minuten.
Frau aus Wasser gezogen
Mit einem Messer gelang es ihm, die 25-Jährige freizuschneiden und aus dem Auto zu ziehen. Nach der Erstversorgung wurde sie ins Spital eingeliefert. Mayr selbst hatte sich bei der Hilfeleistung Schnittverletzungen zugezogen und kam mit nur mehr 35 Grad Körpertemperatur ins Krankenhaus. Trotzdem: „In so einer Situation tust du alles, was geht. Obwohl ich selbst kurz Panik hatte.“
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