Mit dem Partybus ging's durch die Stadt auf den berühmten Cibeles-Brunnen, wo traditionellerweise die größten Erfolge des Klubs gefeiert werden. Dort wurde gemeinsam mit den Fans bis 6 Uhr früh der Triumph ausgekostet.
"Wir haben den Indios gezeigt, wer in der Hauptstadt das Sagen hat", rief Sergio Ramos vom Kopf der Göttermutter Kybele, auf der in seinem Überschwang geklettert war. Ramos hatte mit seinem Kopfballtreffer in der 93. Minute Real erst in die Verlängerung gebracht und den Titelgewinn möglich gemacht. "Wir sind alle Helden", jubelte er danach.
Casillas: "Wichtiger als die WM"
Goalie und Kapitän Iker Casillas - einzig verbliebener Spieler aus dem Sieger-Kader von 2002 - stellte fest: "Der zehnte Champions-League-Titel mit Real ist genauso wichtig oder wichtiger als die WM. Darauf haben wir alle so lange gewartet."
Viele von den Spielern trugen während der Megaparty in Madrid das eigens angefertigte Leiberl mit der großen Aufschrift "10", dem Symbol für den zehnten Sieg der Vereinsgeschichte im bedeutendsten Bewerb im Klubfußball.
Triumphzug am Sonntag
Vorbei sind die Feierlichkeiten aber noch lange nicht. Am Sonntagabend soll der nächste Triumphzug durch die Stadt verfolgen. Erst am Montag reisen die meisten der Real-Stars zu ihren Nationalteams, um sich auf die WM vorzubereiten - mit reichlich Selbstvertrauen und Euphorie im Gepäck.
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