Paramount Skydance gibt sich im Übernahmekampf um Warner Bros Discovery noch nicht geschlagen. Der Filmstudio-Betreiber und Streaming-Anbieter verlängerte am Donnerstag die Frist seiner Übernahme-Offerte für den Rivalen. Warner-Investoren können bis zum 20. Februar entscheiden, ob sie ihre Anteile Paramount oder Netflix andienen wollen.
Paramount bietet 108 Milliarden Dollar. Das Warner-Management hat die Offerte jedoch mehrfach zurückgewiesen, da die Finanzierung ihrer Ansicht nach auf wackligen Beinen steht. Die Aktionäre sollten stattdessen das Netflix-Gebot annehmen, obwohl dieses etwa 25 Milliarden Dollar niedriger ausfällt.
Ted Sarandos, Co-Chef von Netflix, äußerte sich bei der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen optimistisch, kartellrechtliche Hürden aus dem Weg räumen zu können. Sein Konzern würde mit der Warner-Übernahme seine Position als weltweit führender Streaming-Anbieter ausbauen.
Die endgültige Entscheidung der Warner-Investoren wird für April erwartet. Das Unternehmen hält die Rechte an Filmklassikern wie „Casablanca“, der „Harry Potter“-Reihe oder der TV-Serie „Game of Thrones“. Zum Konzern gehören außerdem der Bezahlsender HBO und der Nachrichtenkanal CNN.
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