Allen Diskussionen um die Zukunft des Wintersports zum Trotz, werden Tirols Skigebiete im heurigen Winter gestürmt. Allein aus Deutschland kamen bisher 1,6 Millionen Gäste (+8%). Tirol könnte in dieser Saison vor einem neuen Rekordergebnis stehen.
Der Neuschnee der vergangenen Tage hat noch einmal so richtig Lust auf Wintersport gemacht. Die Nachfrage in den Tiroler Skigebieten ist noch einmal in die Höhe geschnellt. Dabei sind viele Unterkünfte ohnedies aktuell ausgebucht.
53 Prozent kommen aus Deutschland
Winterurlaub in Tirol ist gefragt wie nie. Das zeigen die aktuellen Saisonzahlen. Zwischen November und Ende Jänner haben 3,1 Millionen Urlauber die Tiroler Skiorte gestürmt. Das sind um über 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein 1,6 Millionen Deutsche haben in dieser Saison bereits in Tirol Urlaub gemacht. Fast 53 Prozent aller Gäste kommen aus dem Nachbarland, gefolgt von den Niederländern mit 13 Prozent Gästeanteil.
12,7 Millionen Nächtigungen wurden registriert, um 670.000 mehr als im gleichen Zeitraum der vergangenen Wintersaison. Mehr als 1 Million Nächtigungen wurden bisher allein in Sölden im Ötztal gebucht, gefolgt von Ischgl (630.000 Nächtigungen), Innsbruck (450.000) und St. Anton (425.000).
Auch Jänner trotz Schneemangels gut
Das von früher bekannte Jännerloch zwischen den Weihnachts- und Semesterferien gibt es so nicht mehr. Der Monat allein hat 1,5 Millionen Urlauber und 6,6 Millionen Nächtigungen gebracht, obwohl die Schneelage vielerorts bescheiden war. Vom Boom profitieren nahezu alle Beherbergungskategorien, ganz besonders aber Vier- und Fünf-Stern-Hotels sowie Ferienwohnungen – einzig Privatzimmer stagnieren.
Noch ist die Saison nicht vorbei. Die wichtigsten Monate für den heimischen Tourismus sind Februar und März. Die Buchungslage ist gut, wie es aus der Branche heißt. Winterurlaub in Tirol ist gefragt wie nie. 27,5 Millionen Nächtigungen lautete knapp vor der Pandemie der bisherige Rekordwert in der Tourismusgeschichte. 6,2 Millionen Urlauber waren es damals. Dieser Wert könnte heuer übertroffen werden.
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