Zweier-Bob

Deutsche feiern Doppelsieg, Beierl auf Rang neun

Olympia
21.02.2026 21:52
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Hoffnung von Katrin Beierl und Christania Williams auf eine Steigerung am zweiten Tag des olympischen Zweierbob-Bewerbs in Cortina hat sich nicht erfüllt.

Die Niederösterreicherinnen rutschten am Samstag im 3. Lauf von Halbzeitrang acht auf Platz neun ab, den sie nach dem abschließenden Durchgang auch in der Endwertung belegten. Der Rückstand auf die siegreichen deutschen Gesamtweltcupsiegerinnen Laura Nolte/Deborah Levi, die ihren Titel verteidigten, betrug 2,13 Sekunden.

Laura Nolte und Deborah Levi holten Gold.
Laura Nolte und Deborah Levi holten Gold.(Bild: EPA/DANIEL DAL ZENNARO)

Silber ging mit Lisa Buckwitz/Neele Schuten (+0,53) ebenfalls an ein deutsches Duo, Bronze sicherten sich die US-Amerikanerinnen Kaillie Armbruster Humphries/Jasmine Jones (+0,75). Genau so war das Klassement auch schon nach Lauf Nummer drei gewesen. Lea Haslwanter/Victoria Festin verpassten bei ihrer Olympia-Premiere den angestrebten Top-20-Platz und damit die Qualifikation für den vierten Lauf, sie mussten sich mit Rang 24 begnügen.

„War nichts mehr in meinem Körper“
„Ich habe noch einmal alles gegeben, aber es war nichts mehr in meinem Körper“, sagte Beierl. Die 32-Jährige hatte sich erst Mitte Jänner einen Mittelfußknochen gebrochen, schon das Antreten bei Olympia muss als Erfolg gewertet werden. „Jetzt fällt eine Last ab, ich bin erleichtert und einfach froh, dass wir das geschafft haben“, sagte die Himbergerin, die 2022 einen Schlaganfall erlitten hat, sichtlich gerührt.

Katrin Beierl und Christania Williams
Katrin Beierl und Christania Williams(Bild: EPA/DANIEL DAL ZENNARO)

Vom Resultat sei es nicht das gewesen, was man sich erhofft hatte, aufgrund ihres erfolgreichen persönlichen Kampfes könne sie aber stolz und zufrieden sein. „Das Damenfeld ist brutal kompetitiv, es war nicht mehr drinnen.“

Am Dienstag steht für sie auf österreichischem Boden ein Krankenhaustermin an, um zu sehen, „wie sich die Schraube im Fuß verhalten hat“.

Lea Haslwanter und Victoria Festin
Lea Haslwanter und Victoria Festin(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)

Ohne Verletzung war Haslwanter unterwegs, von Platz 24 nach zwei Läufen gelang keine Steigerung. „Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden (Anm.: mit dem dritten Lauf). Es ist sehr schade, dass ich nicht in den vierten Lauf gekommen bin. Das Ziel mit den Top 20 ist leider nicht aufgegangen. Die Erwartung von Olympia rundherum ist aber übertroffen worden. Es ist sehr cool, das erleben zu dürfen“, resümierte Haslwanter.

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