Das Land Oberösterreich fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema Sicherheit mit rund vier Millionen Euro. Nun ist die Einreichfrist der Förderausschreibung abgelaufen – 32 Projekte wurden eingereicht.
Europaweit werden aktuell Milliarden in Verteidigung investiert. Die EU erlaubte dem klammen Österreich nun sogar, für Aufrüstungsausgaben mehr Schulden aufnehmen zu dürfen. Von diesen Investitionen sollen auch Betriebe in Oberösterreich profitieren – deshalb gründete das Land, wie berichtet, eine „Sicherheitsallianz“.
16,8 Mio. Euro Förderung beantragt
Teil davon ist auch eine Förderausschreibung: Das Land Oberösterreich subventioniert Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema Sicherheit mit rund vier Millionen Euro, die Förderquote beträgt je nach Projekt bis zu 85 Prozent. Vorige Woche ist die Einreichfrist verstrichen – 32 Bewerber haben Projekte mit Gesamtkosten von 22,5 Millionen Euro eingereicht. Förderungen wurden für 16,8 Millionen Euro davon beantragt.
Die eingereichten Vorhaben reichen von Telemedizin über Satellitentechnologien und automatisierter Mobilität bis hin zu Katastrophenvorsorge. Ein Gremium bewertet die Projekte nun, ab Juli soll über die Vergabe der Fördergelder entschieden werden.
Für Landeshauptmann Thomas Stelzer und Landesrat Markus Achleitner (beide ÖVP) hat die Förderung auch eine strategische Bedeutung: „Die geopolitischen Entwicklungen zeigen, wie wichtig technologische Souveränität und widerstandsfähige Systeme sind“, sagt Stelzer.
Im Juli gegründet
Die „Sicherheitsallianz“ wurde im Juli des Vorjahres gegründet. Sie soll Forschungseinrichtungen und Unternehmen als Informationsdrehscheibe dienen. Im Strategieboard waren anfangs 16 Firmen und Institutionen vertreten – darunter die Polizei, die Fachhochschule sowie Leitbetriebe aus Oberösterreich.
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