Elmayer-Kränzchen

Thomas Schäfer-Elmayer resümiert die Ballsaison

Adabei Österreich
18.02.2026 05:00

Beim traditionellen Elmayer-Kränzchen eröffneten 350 Debütanten-Paare den Abend – Benimmpapst Thomas Schäfer-Elmayer erklärt, was den Ball so besonders macht, wobei er nach all den Jahren noch nervös ist und er zieht Bilanz über eine äußerst gelungene Ballsaison.

Im Hause Elmayer gilt ein ehernes Motto: „Nach dem Kränzchen ist vor dem Kränzchen.“ Denn kaum ist der letzte Walzer verklungen, so Thomas Schäfer-Elmayer, werde schon wieder gemeinsam Resümee gezogen. Denn „nichts ist so gut, dass man es nicht noch besser machen kann“. Genau dieser Anspruch half auch gestern dabei, das 104. Elmayer-Kränzchen mit viel Eleganz über die Bühne der Wiener Hofburg zu bringen.

Auf dem Parkett stand gestern das größte Eröffnungskomitee, das die Ballsaison zu bieten hat: 350 präzise vorbereitete Debütanten-Paare, und da zählte schlichtweg jeder Zentimeter. Wer glaubt, das sei „einfach so“ zusammengewürfelt, liegt definitiv falsch, denn die Auswahl ist, wenn auch fair, streng und das Training konsequent.

350 Paare debütierten in der Hofburg.
350 Paare debütierten in der Hofburg.(Bild: Eva Manhart)

Disziplin, die leicht aussieht
„Das Schöne an den Wiener Bällen ist, dass jeder Ball einen eigenen Charakter hat“, sagt Schäfer-Elmayer. Beim Elmayer-Kränzchen setzt sich dieser aus einer besonderen Mischung aus Disziplin und Leichtigkeit zusammen. Das Ergebnis aus Haltung, Taktgefühl und einer Eleganz, die nicht aufgesetzt wirkt, macht den Abend Jahr für Jahr zu einem ganz besonderen. Und genau diese Balance ist auch das, was viele Gäste – besonders internationale – immer wieder überrascht.

Doch ganz ohne Nervosität geht es auch für den Hausherrn und Benimmpapst nicht: „Ich bin schon angespannt, wenn ich die Eröffnungsrede halte“, gestand er. Der Grund ist herrlich ehrlich: „... weil ich so ein miserables Namensgedächtnis habe.“ Deshalb liegen seine Moderationskarten bereit, fein säuberlich mit Namen, Funktionen und Titeln der Ehrengäste. So wird nichts dem Zufall überlassen.

Trotz Anspannung routiniert: Thomas Schäfer-Elmayer bei der Eröffnungsrede.
Trotz Anspannung routiniert: Thomas Schäfer-Elmayer bei der Eröffnungsrede.(Bild: Eva Manhart)

Und dann ist da noch etwas, das Schäfer-Elmayer besonders freut: die Stimmung bis zum Schluss. Er schwärmt davon, wie außergewöhnlich es ist, wenn ein Ball nicht „ausrinnt“, sondern getragen bleibt, bis wirklich der letzte Takt gespielt ist. „Unser Hofburgball beginnt um 18:00 Uhr und endet gemeinsam mit der Ballsaison um Mitternacht. Am nächsten Tag kann man, frisch und munter zur Arbeit gehen. Und das, obwohl man sechs Stunden Ballvergnügen erlebt hat. Das ist schon etwas Besonderes und führt dazu, dass fast alle Gäste bis zum Ballende bleiben und noch das wehmütige „Brüderlein fein“ – gesungen von Kammersänger Clemens Unterreiner – mittanzen.“

Genau dieses Gefühl hat sich auch gestern wieder gezeigt: Wenn ein Abend so rund ist, bleibt man gerne. Nicht aus Pflicht, sondern purer Ball-Lust. Für Schäfer-Elmayer klang der Abend jedenfalls in Dur aus. Sein Fazit zu den letzten Wochen: „Ich blicke mit sehr positiven Gefühlen auf die Ballsaison zurück.“ 

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