Die Narren übernehmen in Waidhofen an der Ybbs am Samstag das „florale“ Kommando. Mit improvisiertem Programm und jeder Menge guter Laune.
Was für ein ungewöhnlicher Samstag! In der alten Hammerherrenstadt braut sich heute ein heiterer Ausnahmezustand zusammen: Weil der Fasching auf den Valentinstag trifft, wird närrisch gehandelt – und der traditionelle Spaß verdoppelt. Das Ergebnis: Ein improvisierter Doppelfeiertag der guten Laune. Statt großem Umzug gibt es einen lockeren „Narrenrundgang“, ganz ohne Organisation, aber mit jeder Menge Schmäh. „Wer will, setzt eine rote Nase auf, schnappt sich einen schrägen Hut – und ist mittendrin im bunten Treiben“, frohlockt Stadtchronisten-Legende Karl Piaty. Die Innenstadt zeigt sich aber auch von ihrer süßesten Seite. Alle vier Konditoreien öffnen, Blumengeschäfte blühen auf, Gastronomen servieren nachmittags auf Hochtouren und zahlreiche Shops sperren zusätzlich auf.
Eine echte Faschingshochburg
Auch kulturell tut sich etwas: Gezeigt wird der Filmklassiker „Schabernack“ (1951) sowie historische Aufnahmen früherer Faschingszüge ab 1955 – eine Erinnerung daran, dass Waidhofen jahrelang als echte Faschingshochburg galt. Organisiert wird das Ganze bewusst nicht. Kein offizieller Zug, kein Programmheft – nur Humor, Spontanität und ein närrischer Mut. Und genau das macht den Charme aus: Ein gewöhnlicher Stadtbummel, nur eben mit mehr Lachen als sonst.
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