Ein 35-jähriger britischer Tourist begann am Montagmorgen plötzlich, auf die Self-Service-Check-in-Automaten am Hongkonger Flughafen einzuschlagen. Passagiere und Flughafenpersonal schauten fassungslos zu, während der Mann Automaten umwarf und dann auch noch mit einem Metallpfosten auf sie einschlug.
Das Video der Randale verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Darauf zu sehen ist der Mann in schwarzem Pullover, blauen Jeans und mit einer Umhängetasche, wie er auf die Reihe der Automaten zuschreitet, die Maschinen nacheinander umstößt und schließlich mit einem Metallpfosten weiter attackiert.
Augenzeugen berichten, dass etwa zehn Automaten sowie Absperrungen, angrenzende Counterschalter und sogar eine Glasscheibe beschädigt wurden.
Beamten fanden auch Viagra im Gepäck
Die Hongkonger Flughafenbehörde und Sicherheitskräfte reagierten umgehend: Sie eilten zum Ort des Geschehens, forderten den Mann auf, seine Zerstörungswut zu stoppen, und alarmierten die Polizei. Der Tourist wurde festgenommen, die Polizei leitete eine Untersuchung wegen Sachbeschädigung ein. Bei der Festnahme fanden die Beamten zudem vier Viagra-Pillen ohne ärztliches Rezept in seinem Gepäck – in China illegal.
Laut Berichten der „South China Morning Post“ und des „Hong Kong Free Press“ soll der Mann versucht haben, ein Flugticket zu kaufen, bevor der Vorfall eskalierte. Der genaue Auslöser für seinen Ausraster ist aber derzeit unbekannt.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.