Beim sonntägigen Wiener Derby dürfen erstmals wieder Auswärtsfans ins Stadion. Beide Klubs appellieren an die Anhänger. Erneute Strafen drohen
Rapid präsentierte im Vorfeld des Derbys starke Zahlen: „Der Klub kommt auf 160 Millionen Euro Wertschöpfung, trägt zur Sicherung von 884 Arbeitsplätzen bei“, erzählte Wirtschafts-Geschäftsführerin Daniela Bauer. Räumte auch ein, dass sich „sportliche Ergebnisse auf Umsätze im Fanshop“ auswirken. Die jüngste Krise hat somit finanzielle Folgen, in einer Zeit, in der in Hütteldorf – wie es Geschäftsführer Steffen Hofmann sagte – „die Lage sehr angespannt ist“. Just nun steigt Sonntag in Favoriten erstmals seit September 2024 ein Wiener Derby mit Auswärtsfans. Aufgrund damaliger Krawalle, in die beide Seiten involviert waren, stiegen die jüngsten vier Derbys ohne Auswärtsfans. Die Anhänger stehen weiter unter Beobachtung der Bundesliga, dafür sorgt ein nach den letzten Derby-Tumulten in Hütteldorf am 1. Oktober 2024 bedingt verhängtes Urteil: Kommt es demnach bis 1. Oktober 2026 erneut zu Ausschreitungen, droht dem verursachenden Verein in weiterer Folge eine Sperre des Heim-Fansektors und der gegenüberliegenden Sektoren bei drei Top-Spielen – gültig für die Hits gegen Austria, Rapid, Salzburg, Sturm und LASK.
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