„Krone“-Kolumne

Bei der Epstein-Frage wurde Eliasch schmallippig

Olympia
12.02.2026 16:00

Johan Eliasch, Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS), äußerte sich zur Zukunft der Nordischen Kombination. Als es um seine Nennung in den sogenannten „Epstein Files“ ging, wurde der schwedisch-US-amerikanische Multimilliardär allerdings schmallippig.

Jahrelang wurde die Nordische Kombination innerhalb des Internationalen Skiverbandes (FIS) stiefmütterlich behandelt. Da war den Verantwortlichen wohl der Ernst der Lage nicht bewusst. Das Internationale Olympische Comite (IOC) setzte die Sportart, die seit Anbeginn der Winterspiele (1924 in Chamonix fanden die ersten statt) zum Programm zählt, auf die sogenannte „Watchlist“.

Dabei geht es um Zuschauerzahlen bei den Bewerben, Einschaltquoten im TV, aber auch die Anzahl an teilnehmenden sowie reüssierenden Nationen. Dass die Kombi die einzige Sportart ist, in der keine Damen bei Olympia an den Start gehen dürfen, spricht Bände. Und hat inzwischen auch die FIS-Bosse veranlasst zu handeln.

„Es ist kein Szenario möglich, dass Frauen (bei den Spielen 2030 in Frankreich, anm.) nicht dabei sein werden. Ich garantiere, dass ich um die Sportart kämpfen werde. Wir werden alles Mögliche tun, damit diese Sportart im Kalender bleibt – für eine lange Zeit“, erklärte FIS-Präsident Johan Eliasch am Rande des ersten Olympia-Bewerbs der Kombinierer in Val di Fiemme am Mittwoch.

Auch IOC-Präsidentin Kirsty Coventry machte sich vor Ort ein Bild und plauderte mit Athleten, darunter Stefan Rettenegger. Die Ex-Schwimmerin soll vom Ambiente und der Spannung des Wettkampfes, in dem Johannes Lamparter Silber gewann, angetan gewesen sein.

Zurück zu Eliasch: Der wurde in Tesero zu einer äußerst prekären Thematik befragt. Der Multimilliardär kommt in den „Epstein Files“ vor. Zur Erinnerung: Dem ehemaligen Investmentbanker Jeffrey Epstein, der sich 2019 das Leben nahm, wird jahrzehntelanger Missbrauch und sexuelle Ausbeutung von minderjährigen Mädchen vorgeworfen.

„Es stimmt, dass meine Kontaktdaten von 1988 darin stehen. Das hat aber nichts mit Epstein zu tun. Das ist alles“, gab sich Eliasch, der als enger Freund des ebenfalls in den Skandal verwickelten Ex-Prinzen Andrew gilt, schmallippig.

Das letzte Wort scheint in dieser Causa aber noch nicht gesprochen zu sein.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt