Kein Nobelpreis

Trump fühlt sich „Frieden nicht mehr verpflichtet“

Außenpolitik
19.01.2026 09:36
Porträt von krone.at
Von krone.at

Trump scheint immer noch nicht darüber hinweg zu sein, dass er keinen Friedensnobelpreis erhalten hat. Weil er seiner Ansicht nach acht Kriege beendet habe, stehe ihm der Preis zu. Die Wut darüber sei einer der Gründe für seinen aggressiven Kurs gegenüber Grönland, schrieb er in einem Brief, der jetzt öffentlich wurde.

US-Präsident Donald Trump fühlt sich im Hinblick auf Grönland nicht mehr dazu „verpflichtet, ausschließlich an den Frieden zu denken“. Als Grund dafür nennt er, dass der Friedensnobelpreis 2025 nicht an ihn gegangen war.

„Preis steht eigentlich mir zu“
Das schrieb er in einem Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre, wie „NTV“ berichtet. Norwegen habe sich bei der Vergabe des Preises „gegen ihn entschieden“ und das, obwohl er „acht Kriege beendet“ habe.

Trump ist immernoch sauer, weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat.
Trump ist immernoch sauer, weil er den Friedensnobelpreis nicht erhalten hat.(Bild: AP/Copyright 2026 The Associated Press. All rights reserved)

Journalist veröffentlichte den Brief
Ein Journalist des Senders PBS, Nick Schifrin, veröffentlichte den Inhalt des Briefes auf X: „Ich kann nun darüber nachdenken, was gut und richtig für die Vereinigten Staaten von Amerika ist. Dänemark kann dieses Land nicht vor Russland oder China schützen, und warum haben diese überhaupt ein ‚Eigentumsrecht‘?“ Trump meint, es gebe keinerlei schriftliche Dokumente, es sei nur so, dass vor Hunderten von Jahren ein dänisches Boot dort gelandet ist.

Die Welt sei „unsicher“, solange Trump Grönland nicht habe
„Ich habe seit der Gründung der NATO mehr für sie getan als jeder andere, und nun sollte die NATO etwas für die Vereinigten Staaten tun. Die Welt ist nicht sicher, solange wir nicht die vollständige Kontrolle über Grönland haben“, beendet er den Brief.

Zölle gegen acht NATO-Staaten
Donald Trump hat wiederholt klargemacht, dass sich die USA die Insel einverleiben wollen. Dabei schreckt er auch vor Drohungen nicht zurück. Am Samstag hatte er Strafzölle gegen mehrere NATO-Länder angekündigt. Diese sollen gelten, bis den USA der Kauf Grönlands genehmigt wird.

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