Die Tirolerin Lena Schaur rittert am 20. Februar neben elf weiteren Kandidaten im ORF darum, Österreich beim Song Contest vertreten zu dürfen. Die „Krone“ hat mit ihr vorab gesprochen.
Die Musik ist ganz intuitiv zu Lena Schaur aus Innsbruck gekommen: „Ich hatte niemanden, der mich auf den Weg gebracht hat, ich bin einfach mit sechs Jahren zu meiner Mama gegangen und hab’ gesagt, dass ich unbedingt Gitarre lernen muss“, erzählt die 23-Jährige. Von damals bis zu ihrer Auswahl als Kandidatin für den Song-Contest-Vorentscheid am 20. Februar im ORF war es ein langer Weg, den sie konsequent gegangen ist, sich auch vieles selbst beigebracht hat: „Das ist jetzt Neuland für mich, alles ist sehr aufregend momentan“, erzählt sie im „Krone“-Interview.
Heute, Freitag, veröffentlicht sie auch den Song, mit dem sie beim Vorentscheid antreten wird. Er heißt „Painted Reality“: „Ich habe den Song geschrieben, als eine gute Freundin von mir einmal ganz ehrlich zu mir gesagt hat, dass das, was ich so auf Social Media poste, gar nicht wirklich Ich bin. Da ist mir ein Licht aufgegangen und das Lied dreht sich darum, dass wir anderen immer gefallen wollen, immer perfekt sein wollen.“ Ihrem bluesig-souligen Stil ist sie dabei treu geblieben: „Meine Songs sind alle sehr E-Gitarren-lastig, das ist mir wichtig. ,Painted Reality’ hat vielleicht noch zusätzlich so den Vibe eines James-Bond-Songs“, beschreibt Schaur selbst den Titel. Musik habe für sie „eine therapeutische Wirkung“: „Ich hatte mal eine psychisch schwierige Phase und es hat mir sehr geholfen, darüber zu schreiben. Ich kann damit meine Emotionen besser verarbeiten.“
Der Song Contest übt auf die Tirolerin eine Faszination aus, seit ihre Namensvetterin Lena Meyer-Landrut 2010 mit „Satellite“ für Deutschland gewonnen hat: „Das ist immer noch mein Lieblingsauftritt, seitdem verfolge ich den Bewerb. Es gefällt mir, dass jeder Act so individuell ist, es kommen so viele Menschen dort zusammen und alle sind trotzdem einzigartig. Es wäre eine riesige Chance, da dabei zu sein.“
Übrigens: Wenn Lena gerade nicht auf ihrer Gitarre spielt, dann vergräbt sie sich gern in Fachliteratur über Astrophysik: „Das wissen wenige Menschen über mich, aber das ist ein schräges Hobby von mir. Astrophysik begeistert mich schon lange und es gibt immer wieder Phasen, in denen ich mich intensiv damit beschäftige.“
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