„Krone“-Interview

Song Contest: Nikotin blickt in Wiener Katakomben

Unterhaltung
28.01.2026 06:00

„Unsterblich“ will er werden – aber davor noch beim Song Contest antreten. Die „Krone“ sprach mit dem Wiener Musiker Nikotin, der mit elf anderen am 20. Februar beim TV-Vorentscheid antreten wird.

Große schwarze Sonnenbrille, bodenlanger weißer Mantel, Lockenmähne – „ja, kommt da der Bob Dylan?“, fragt jemand, und auch sonst strecken sich alle Hälse nach dem Neuankömmling im Pressehaus der „Krone“. Nein, es ist nicht Bob Dylan, aber, und das ist ihm wichtig, es ist auch nicht Falco. Denn mit dem wird der Wiener Musiker Nikotin auch immer wieder verglichen. Aber er will einfach sein eigenes Ding machen. Und das heißt auch, einmal einen unerwarteten Haken in Richtung Song Contest zu schlagen. Das hatte nämlich wohl kaum jemand auf der Bingokarte ...

Nikotin will mit dem Song „Unsterblich“ antreten.
Nikotin will mit dem Song „Unsterblich“ antreten.(Bild: Mario Urbantschitsch)

Nikotin hat mit „1010“ samt kultigem Gastauftritt des mittlerweile verstorbenen Richard Lugner und „Kaiser von Österreich“ schon Erfolge gefeiert und ist unter den heimischen Song-Contest-Kandidaten wohl einer der bekanntesten: „Ich bin gefragt worden, ob ich das machen will, ich hatte damit nicht gerechnet. Ich glaube an Sachen, die von oben kommen. Das ist meistens was Positives.“

Kurz und bündig

Name: Nikotin

Mein Song für den ESC: „Unsterblich“

Herkunft: Wien

Musikalisches Idol: Robert Smith, Billy Corgan, David Bowie

Liebster heimischer Song-Contest-Teilnehmer: Udo Jürgens, weil er einfach ein Gentleman ist

Liebster ESC-Song: „Waterloo“ von ABBA

Diesen Platz hole ich beim Song Contest für Österreich: Man würde gerne nicht Letzter werden

Und so wird „Unsterblich“ ins Rennen um den ESC geschickt. Am 30. Jänner wird der Track veröffentlicht. Darin heißt es etwa „Willkommen in den Wiener Katakomben“, der Protagonist aber sehnt sich nach dem ewigen Leben: „Ich habe mir beim Schreiben von dem Song sicher nicht 50 ESC-Titel angehört und versucht, eine Formel zu finden, die funktioniert. Dann würde ich mich selber verraten“, stellt Nikotin klar. Er verbiege sich nie.

Nikotin im „Krone“-Haus mit Redakteurin Jasmin Gaderer.
Nikotin im „Krone“-Haus mit Redakteurin Jasmin Gaderer.(Bild: Mario Urbantschitsch)

Musikmachen, das sei für ihn „eine Sucht. Ich mache das nicht aus Spaß oder Langeweile. Sondern es ist für mich wie Wasser trinken. Manchmal ist es angenehm kühl, manchmal verbrennt man sich. Kunst ist auch immer eine Kollision mit sich selber.“ Als Künstler wolle er sich auch immer wieder verändern und sich neuen Herausforderungen stellen. Deshalb komme der Song Contest jetzt zur rechten Zeit: „Das ist die fetteste Bühne der Welt, das ist eine riesige Show. Es wäre einfach geil, wenn ich Österreich vertreten würde, weil ich glaube, dass ich ein super Kandidat bin für Wien und den passenden Sound mitbringe.“

Beim ESC aufzutreten ist natürlich außerdem eine hervorragende Art und Weise, mit Musik unsterblich zu werden ...

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