Für die Triathlon-Asse ist das Jahr 2026 bereits ein sehr wichtiges. Denn im Mai beginnt die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Dort will Lukas Pertl unbedingt hin, weswegen er sich im Trainingslager in Namibia ordentlich quälte.
„Man hat nicht viel Zeit in den drei Wochen was anderes zu tun, als zu trainieren, zu essen oder zu schlafen.“ Das berichtet Triathlet Lukas Pertl von seinem Trainingslager in Namibia. Bei rund 30 Grad und auf 2300 Metern über dem Meeresspiegel hat sich der Gasteiner auf eine der wichtigsten Saison für ihn vorbereitet. Denn Mitte Mai beginnt bereits die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Los Angeles, wo Pertl unbedingt dabei sein will. „Das ist das große Ziel für die nächsten zwei Jahre. Dem werde ich mich voll und ganz widmen“, erzählt der 30-Jährige, für den L.A. aufgrund des Alters auch die letzte Chance für die fünf Ringe sein wird.
Training mit den Schweizern
Seine aktuelle Form stimmt ihn zuversichtlich. Mit Trainer Peter Leo habe er bis jetzt „super Arbeit“ geleistet. Auch in Windhoek konnte er ordentlich schuften. Mit Österreichs aktuell bestem Athleten Tjebbe Kaindl (Weltranglistenplatz 37) und dem Schweizer Nationalteam sorgte Pertl (77. Rang in der Wertung) für einen Trainingsfortschritt. In den drei Wochen legte der Pongauer insgesamt 1680 Kilometer zurück, also Laufen, Schwimmen und Radfahren zusammengerechnet. Das ist ungefähr so viel, wie wenn man von Salzburg mit dem Auto nach Barcelona fährt.
Ob sich das alles ausgezahlt hat, zeigt sich bereits in zwei Wochen beim Weltcup auf Lanzarote. Ende März soll es bereits mit einem Wettkampf in der World Championship Series, der höchsten Liga im Triathlonsport, in Abu Dhabi weitergehen, gefolgt von Kontinentalcups in China und Italien. Für die wichtigen Punkte im Kampf für die Olympiaquali wird Pertl wieder um die ganze Welt reisen. Grob geplant sind Rio de Janeiro (Bra), Edmonton (Kan), Hamburg (D), Paraguay oder auch Hongkong.
Da hilft es auch extrem, mit Frau Lea jemanden daheim zu haben, der ihm den Rücken freihält. „Ich habe den hundertprozentigen Rückhalt. Das ist ein ganz wichtiger Punkt im Team, das hinter Lukas Pertl als Triathleten steht“, weiß der einmalige Familienvater, der hofft, dass Tochter Ella ihn irgendwann auch zu seinen Wettkämpfen begleitet. Womöglich schon in zwei Jahren nach Los Angeles . . .
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.