2007 holte ihn Leverkusen für vier Millionen Euro, 2011 kaufte ihn Juventus für 15. Da vergaß Vidal seine Zusage bei Bayern: "Juve ist für Südamerikaner eine Institution. Italien liegt meinem Latino-Gemüt mehr." Sein Marktwert steht bei 44 Millionen. Er glaubt, auf seiner Position im zentralen Mittelfeld der Beste der Welt zu sein, stärker auch als Welt- und Europameister Xavi: "Keiner verteidigt so gut wie ich und schießt zudem auch noch so viele Tore." In der WM-Qualifikation war er Chiles zweitbester Torschütze. Traf einmal mehr als Barcelonas Stürmer Alexis Sanchez.
Vidal zeigte Angeboten von Topklubs aus Spanien und England die kalte Schulter, bleibt für 4,5 Millionen pro Saison bei Juventus bis 2017. Auch ein Einbruch in seine Wohnung, bei dem Uhren, Schmuck und 150.000 Euro weg waren, vertrieb ihn nicht aus Turin. Von der WM erwartet er viel: "Chile hat die beste Generation aller Zeiten. Ziel ist der Titel." Teamchef Jorge Sampaoli traut ihm zu, zum besten Mittelfeldspieler der WM zu avancieren.
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