Max Verstappen fährt nur für Siege – alles andere interessiert ihn nicht. „Ich bin nicht da, um einfach nur teilzunehmen, denn das ist für mich nicht nachhaltig – dann macht es keinen Spaß mehr“, stellt Verstappen klar. „Genau darauf achte ich immer. Und im Moment läuft das wirklich sehr gut.“
Sollte der Niederländer unter dem neuen Formel-1-Reglement 2026 nicht mehr um den WM-Titel kämpfen können, schließt der vierfache Weltmeister ein frühes Karriereende nicht aus. Erfolg ist für ihn keine Option, sondern Voraussetzung. „Ich bin nur da, um zu gewinnen. Ich bin nicht da, um einfach nur teilzunehmen, denn das ist für mich nicht nachhaltig – dann macht es keinen Spaß mehr“, sagtr Verstappen in einem Interview mit TAG Heuer. „Genau darauf achte ich immer. Und im Moment läuft das wirklich sehr gut.“
Nach dem Shakedown in Barcelona hatte der Pilot von Red Bull Racing zur Geduld gemahnt. Sollte Red Bull allerdings ins Hintertreffen geraten, scheint ein vorzeitiger Abschied aus der Königsklasse nicht ausgeschlossen. Verstappens Vertrag bei Red Bull läuft noch bis 2028.
Keine Lust auf Management
Eine andere Rolle innerhalb des Teams, etwa im Management, reizt Verstappen derzeit nicht. „Ich glaube nicht, dass ich jemals in einer Managementrolle in die Formel 1 zurückkehren würde“, stellte der 28-Jährige klar.
Verstappens Mission: Vom Simulator auf die Rennstrecke
Ganz ohne Rennsport kann und will er sich seine Zukunft aber nicht vorstellen. Stattdessen treibt Verstappen ein anderes Projekt um. „Eines meiner Ziele ist es zum Beispiel, einen Simulatorfahrer in die reale Welt zu bringen“, erklärte der Niederländer. „Das ist dieses Jahr bereits passiert, und er schlägt sich sehr gut.“ Gemeint ist Chris Lulham, mit dem Verstappen unter anderem ein Ferrari-Gastspiel in der Nürburgring-Langstrecken-Serie gewann. „Ich möchte dieses Projekt einfach organisch weiterentwickeln, weil mir das wirklich sehr viel Spaß macht“, sagte Verstappen. „In einer anderen Kategorie hingegen, eher im Langstrecken-Bereich, kann ich mir das durchaus vorstellen: diese Möglichkeit zu schaffen für junge Fahrer, die nicht über die finanziellen Mittel oder Chancen verfügen, in ein echtes Rennauto zu kommen, und das aus der Simulator-Welt heraus weiter zu fördern.“
Noch kämpft Max Verstappen um Titel und Rekorde. Doch eines steht laut seinen Aussagen fest: Sollte der Erfolg ausbleiben, könnte sein Abschied aus der Formel 1 schneller kommen, als viele erwarten.
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