Chat über junge Frauen

Epstein-Files: Slowakischer Regierungsberater geht

Außenpolitik
31.01.2026 21:12
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Veröffentlichung neuer Epstein-Dokumente schlägt Wellen und bringt auch mehrere Politiker ins Schwitzen. Der slowakische Regierungsberater und Ex-Minister hat dem Druck jetzt nachgegeben und seinen Rücktritt erklärt. Er soll von Epstein junge Frauen angeboten bekommen haben.

Der slowakische Ex-Außenminister Miroslav Lajčák hat seinen Rücktritt als Regierungsberater erklärt. Er sei damit einer Forderung der Opposition sowie von Teilen der Koalition nachgekommen, berichtete die Agentur TASR. Zuvor hatte das Nachrichtenportal „360tka“ Chatprotokolle veröffentlicht, die aus den neu vom US-Justizministerium veröffentlichten Ermittlungsakten zum Fall Epstein stammen sollen.

„Wahrscheinlich zu jung für dich“
Den Akten zufolge hat der US-Multimillionär Jeffrey Epstein Lajčák junge Frauen angeboten. Sie seien „wahrscheinlich zu jung für dich“, habe Epstein geschrieben, worauf Lajčák geantwortet habe: „Du hast mich nicht in Action erlebt.“ Der Politiker habe im Gegenzug seine Kontakte zu Robert Fico angeboten. Lajčák wies die Vorwürfe zurück: „Ich stehe unter Schock.“ Er habe nie mit Epstein über Frauen gesprochen und auch keine Treffen für diesen organisiert.

Miroslav Lajčák im Jahr 2017 in Wien
Miroslav Lajčák im Jahr 2017 in Wien(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)

Der linksnationale Ministerpräsident Robert Fico habe die Entscheidung angenommen, zugleich aber den Verlust eines erfahrenen außenpolitischen Beraters bedauert, hieß es. Lajčák war von 2009 bis 2010 und noch einmal von 2012 bis 2020 slowakischer Außenminister. Von September 2017 bis September 2018 amtierte er als Präsident der UN-Generalversammlung.

Über 100.000 Fotos veröffentlicht
Das US-Justizministerium hatte vor kurzem weitere Ermittlungsakten zum Fall des Sexualstraftäters Epstein veröffentlicht. Es handelt sich um mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten, Tausende Videos und weit mehr als 100.000 Fotos. In den Akten finden sich Namen der reichsten und mächtigsten Menschen der Welt: darunter sind etwa US-Präsident Donald Trump, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tech-Milliardär Elon Musk.

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