Verschärfte Regeln

Beliebte Urlaubsinsel verlangt Geld fürs Wandern

Ausland
31.01.2026 19:17
Porträt von krone.at
Von krone.at

Auf der Urlaubsinsel Madeira gibt es nicht nur schöne Strände, sondern auch viele Wanderwege. Seit vergangenem Jahr müssen Urlauber allerdings ins Börserl greifen, wenn sie auf den beliebtesten Wegen wandern wollen. Heuer wurden die Regelungen noch einmal verschärft.

Nur sieben Routen waren im vergangenen Jahr kostenpflichtig, Touristen mussten drei Euro bezahlen, um sie bewandern zu dürfen. Die Insel im Altantik schärfte allerdings noch einmal nach: Seit 2026 sind mehr Wanderwege betroffen, das Wandern ist teurer und es gibt Besucherlimits.

Konkret müssen Urlauber jetzt auf allen 35 offiziellen Wanderwegen Eintritt zahlen, und zwar um 1,50 Euro mehr als im Vorjahr. 4,50 Euro kostet es, die Wege auf der Urlaubsinsel zu benutzen. Zahlen muss nur, wer älter als 12 Jahre alt ist und nicht auf Madeira wohnt, ist auf der Buchungs-Webseite zu lesen.

Für die Benutzung der Wanderwege muss man nicht nur bezahlen, sondern sich auch vorher anmelden. Nur wer vorher reserviert hat, darf die Wege auch tatsächlich betreten. Bei der Reservierung müssen die Wanderer auch angeben, um welche Uhrzeit sie losgehen wollen, für jeden Zeitraum gibt es ein Besucherlimit. So will die Insel erreichen, dass sich der Besucheransturm über den Tag verteilt und insgesamt in Grenzen hält. 

Wer sich nicht an die Regeln hält – also nicht reserviert oder bezahlt –, muss mit einer Strafe rechnen. Die kann bis zu 50 Euro ausmachen. Kontrollen auf beliebten Strecken wurden schon angekündigt.

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