Strand, Wald, Berge...

Der 50. Marathon weltweit führte nach Neuseeland

Niederösterreich
29.01.2026 18:00

Laufen ist seine Leidenschaft – vor allem 42,195 Kilometer oder auch schon knapp 400 Mal die Hälfte. Für den 50. Marathon ist Thomas Appel besonders weit gereist: Neuseeland war Gastgeberland für den Cross-Bewerb, an dem 432 Teilnehmer aus 26 Nationen teilnahmen. Für den Weinviertler einer der schönsten, wenn nicht der schönste – aber auch schwierigste – Lauf.

„Es war ein echt harter Lauf. Eine Spur extremer als Grönland – wegen der Hitze und der Höhenmeter.“ Wenn man Thomas Appel aus Ungerndorf im Bezirk Mistelbach so etwas sagen hört, wird einem bewusst: Dieser Mann hat schon viele lange Kilometer weltweit hinter sich gebracht. Seine Lieblingsdisziplin „Cross-Marathon“ ist eigentlich die Königsklasse der 42,195-Kilometer-Distanz. Langfristiges Ziel, so viele Länder wie möglich zu „belaufen“, hat Appel sicher erreicht: Der Grisborne-Lauf in Neuseeland war sein 50. Marathon, abgesehen von knapp 400 Halbmarathons.

Eine Vertreterin des Maori-Stammes ließ sich gern für das Jubiläum ablichten.
Eine Vertreterin des Maori-Stammes ließ sich gern für das Jubiläum ablichten.(Bild: zVg)

Hobbit-Filmset war ein ganz besonderes Erlebnis
Sein eigentliches Ziel, bei den Reisen auch möglichst viel zu erleben, wurde ihm zum „Jubiläumslauf“ auf jeden Fall erfüllt, erzählt er der „Krone“ am ersten Tag nach der Rückkehr – diesmal vom langen Flug ermüdet: „In Grönland ist es einigen Teilnehmern passiert, dass sie sich verlaufen haben“, erinnert er sich. „In Neuseeland hat man die Strecke hingegen mit 900 Fahnen ausgesteckt: An jedem Zaun oder an jeder Abzweigung passte jemand von der Organisation auf.“ Das Rahmenprogramm für die Läufer war ebenfalls tipptopp: „Ein Highlight war für mich als Fan von ,Herr der Ringe’ natürlich das Filmset ,Hobbiton’, aber auch ein Mittagsessen mit dem einheimischen Maori-Stamm war ein unvergessliches Erlebnis.“

„Cross-Laufen im Gelände ist gesünder für die Gelenke als auf Asphalt
Der heurige Lauf war für ihn Anlass, im Wortsinn etwas kürzer zu treten. Denn bei Appel machen sich bereits Arthrose und Hüftschmerzen bemerkbar. „Ich bin halt auch nicht mehr im idealsten Extremmarathon-Alter“, fügt der 45-Jährige bedauernd an. „Die Folge ist für mich, dass ich weiterhin im Gelände laufen werde. Stadtbewerbe auf Asphalt würden den Gelenken aber zu sehr schaden“, denkt Appel über die Zukunft nach.

“Fünfziger“ bestimmten seinen Neuseeland-Lauf
Extra nachgefragt: „Nein, es war wirklich Zufall, dass ich beimm 50. Marathon auf den 50. Platz kam“, beteuert der Weinviertler. Während er früher durchaus auf Siegerpodesten zu sehen war, ist er es „aufgrund schonenderer Laufweise heuer langsamer angegangen“. Und eine ganz besondere Erinnerung nahm der Sportler, der in seiner Heimat auch Ortsvorsteher ist, noch aus Neuseeland mit: „Das Angenehmste dort war, dass das Handy knapp zwei Wochen keinen Empfang hatte!“

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