„Wasser viel zu kalt“

Frostiges Klima im Bad lässt Gäste frieren

„Viel zu kalt!“ Zahlreiche Kunden des Aqua Salza in Salzburg, das erst 2025 umfassend saniert wurde, beschweren sich über eisige Wassertemperatur – vor allem im Kinder- und Sportbereich. Der Gollinger Bürgermeister Martin Dietrich beschwichtigt.

„Der Trend zum Eisbaden macht auch hier keinen Halt – die kälteste ,Therme’, die ich kenne!“, macht ein Online-Kritiker seinem Ärger Luft. Der Grund: Die Temperaturen im Aqua Salza in Golling seien viel zu niedrig. Und tatsächlich ist dieser Benutzer nicht der Einzige. Die „Krone“ hat einzelne Badegäste gefragt, ob es wirklich so kalt sei, wie bei vielen Internet-Kommentaren rezensiert. Alle bejahten.

Frostig ist es draußen derzeit: Aber auch im Aqua Salza.
Frostig ist es draußen derzeit: Aber auch im Aqua Salza.(Bild: Markus Tschepp)
Vor allem im Kinder- und Sportbereich soll es viel zu kalt sein.
Vor allem im Kinder- und Sportbereich soll es viel zu kalt sein.(Bild: Andreas Tröster)

Kurz zur Erinnerung: Das Aqua Salza hat im Jahr 2025 eine umfassende Sanierung hinter sich, um es bautechnisch und elektrotechnisch auf den aktuellen Stand zu bringen. 1,8 Millionen wurden investiert. 227.000 Euro zahlte die Standortgemeinde Golling, 13 weitere Tennengauer Gemeinden steuerten gemeinsam noch einmal 313.000 Euro bei. Das Land trug den Löwenanteil von 70 Prozent der Kosten. Und jetzt sei es viel zu kalt, vor allem im Schwimmbereich, wie eben Gäste online oder im „Krone“-Gespräch behaupten.

Bürgermeister Martin Dietrich kriegt eigenen Angaben zufolge viel weniger Beschwerden über das ...
Bürgermeister Martin Dietrich kriegt eigenen Angaben zufolge viel weniger Beschwerden über das Aqua Salza als früher.(Bild: JHK)

„Haben viel weniger Beschwerden als früher“
Dem kann Bürgermeister Martin Dietrich nichts abgewinnen: „Ich bin ehrlich gesagt sehr überrascht, denn wir haben viel weniger Beschwerden als früher.“ Der Ortschef checkt im „Krone“-Gespräch auch gleich die Temperatur. „Das Wasser hat 30 Grad Celsius, das ist Solltemperatur“, stellt Dietrich klar und ergänzt: „Ob kalt oder warm ist meist sehr subjektiv. Den Sportlern im Sportbecken ist alles zu warm, für die Kleinkinder ist es schnell zu kalt. Aber wir halten sicher alle Standards ein.“ Zudem sei das Aqua Salza keine Therme, wie oft fälschlich angenommen werde.

Das Wasser wird unter hohem Energieaufwand gewärmt. Günstiger soll das durch die neue Photovoltaik-Anlage sein. Man würde dies laut Ortschef in der Wassertemperatur bald merken. Bleibt abzuwarten, ob die Kritiker verstummen, wenn die Anlage in Vollbetrieb ist.

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