Die letzte große Baulandreserve in Neumarkt wird jetzt angegriffen. Das soll aber in verträglicher Weise passieren. Denn in den vergangenen 25 Jahren hat sich die Bevölkerung der Stadt am Wallersee um mehr als 1200 Menschen vergrößert. Das war für die Infrastruktur zu viel.
Die Stadt Neumarkt hat sich in den vergangenen 25 Jahren enorm entwickelt. Die Einwohnerzahl ist in dieser Zeit von 5400 auf 6650 gestiegen. Das hat auch die Infrastruktur der Stadt ins Wanken gebracht. „Wir sind früher zu schnell gewachsen“, ist sich Bürgermeister David Egger sicher. Das soll in den kommenden 25 Jahren nicht mehr passieren. „Ein gesundes Wachstum ist aber okay“, erklärt der Stadtchef. Die Bevölkerungszahl soll in den nächsten zehn Jahren um maximal sieben Prozent steigen und danach in Abstufungen nur noch um fünf beziehungsweise 2,5 Prozent, um die Infrastruktur wie Kindergärten nicht zu überlasten.
Das Hochfeld ist derzeit eines der größten städtebaulichen Entwicklungsprojekte und unsere letzte große Reserve.

David Egger, Bürgermeister (SPÖ)
Bild: Stadt Neumarkt
Um weiter wachsen zu können, greift Neumarkt jetzt eine letzte große Baulandreserve an. „Damit müssen wir sehr sensibel umgehen“, warnt Egger. Eine Bedarfserhebung hat jetzt ein Bild erstellt, wie der Wohnungsmix im Hochfeld nahe zu Köstendorf ausschauen soll. „Wir schauen natürlich, dass möglichst viel geförderter Wohnbau entsteht“, sagt der Bürgermeister. So sollen 50 Prozent im Mietbereich und 50 Prozent im Eigentum entstehen. Einfamilienhäuser bis mehrgeschossige Bauten sollen errichtet werden, um die Bedürfnisse der Bürger zu erfüllen.
Wie viele Einheiten es werden sollen, ist aber noch nicht klar. „Wir wollen es im Moment auch nicht an einer Zahl festmachen. Wir müssen schauen, dass wir wegen der Infrastruktur nicht zu schnell und zu viel wachsen“, erklärt Egger.
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