US-Präsident Donald Trump hat dem Regime im Iran mit einem Militärschlag gedroht, sollten weiter Demonstranten gehängt werden. „Wir haben eine große Flotte, die in Richtung Iran unterwegs ist“, betonte er an Bord der Air Force One.
Vergangenen Woche hatte Trump der Führung im Iran dafür gedankt, geplante Hinrichtungen von mehr als 800 Menschen, die gegen das Regime protestiert hatten, ausgesetzt zu haben. Die USA hatten deswegen zunächst auf einen Angriff verzichtet. Jetzt hat die iranische Justiz angedeutet, dass Hinrichtungen wieder aufgenommen werden könnten.
Trump: Hinrichtungen abgesagt, nicht verschoben
Ihm sei gesagt worden, die Exekutionen seien abgesagt, nicht verschoben worden, betonte Trump nun. Die Lage werde genau beobachtet. Vielleicht werde die „massive Flotte“, die unterwegs sei , nicht zum Einsatz kommen müssen.
Vor einer Woche war der US-Flugzeugträger Abraham Lincoln aus dem Südchinesischen Meer aufgebrochen und in Richtung Westen gefahren – offenbar um den Persischen Golf zu erreichen. Er werde von drei Zerstörern begleitet und befinde sich aktuell im Indischen Ozean, wie ein Mitarbeiter der US-Marine gegenüber der Nachrichtenagentur AP bestätigte.
Strafzölle gegen Handelspartner
US-Präsident Trump setzt den Iran auch wirtschaftlich unter Druck: Sehr bald würden die 25-prozentigen Strafzölle für Handelspartner der Islamischen Republik in Kraft treten, fügte er seinen Drohungen hinzu.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.