Kinder, junge Leute am Handy – haben Sie das schon erlebt? Für die Eltern und Großeltern, die beim Handy oder Tablet an ihre Grenzen stoßen, sind die allermeisten jungen Leute ab zehn die besten Helfer. Diese wissen, wie man damit umgeht – ein Wissen, das vielen Älteren fehlt.
Aber was wissen sie? Wie die Geräte technisch zu bedienen sind, wie man Apps herunterlädt, Inhalte erstellt und verbreitet. Sie wissen, wie man in die Höhen, aber auch Tiefen der sozialen Medien vordringt. Und wir Erwachsenen können nur staunen, mit welcher Fertigkeit, mit welcher Geschwindigkeit, mit welcher Selbstsicherheit sich die Kinder auf TikTok, Snapchat, Instagram und Kanälen, von denen viele Erwachsene womöglich noch gar nie etwas gehört haben, bewegen. Sie kennen sich eben aus.
Aber kennen sie sich wirklich aus? Kennen sie auch die vielen Gefahren, die in den sozialen Medien lauern? Diese reichen von Drogenverlockungen, Porno bis Radikalisierung. Elf-, Zwölf-, 13-, 14-Jährige können nicht einschätzen, was alles in den sozialen Medien auf sie lauert – vor allem welche bösen Menschen mit üblen Absichten lauern.
Eltern sind, sofern sie überhaupt Einblick in die Aktivitäten ihrer Sprösslinge haben, sofern sie überhaupt verstehen, was hier abgeht, heillos überfordert. Auch im Bremsen. Du darfst das nicht? Aber meine Freundin, mein Freund darf das doch!
Wenn die Politik – Staatssekretär Jörg Leichtfried ergreift nun die Initiative – dieser bedrohlichen Schrankenlosigkeit mittels Alterslimit Einhalt gebietet – dann ist ihr Applaus sicher. Das zeigt allein schon das Ergebnis der gestrigen Frage des Tages der „Krone“:
Da wollten wir von unseren Lesern und Usern wissen, ob soziale Medien für Kinder und Jugendliche gesperrt werden sollten. Mehr als 80 Prozent sagten Ja.
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