Der Transfer von Stefan Posch zum FSV Mainz ist perfekt. „Er hat seine Qualität sowohl in der Bundesliga als auch auf internationaler Bühne bereits nachgewiesen und ist mit seinen Eigenschaften exakt die Soforthilfe für die Defensive, die wir für die Rückrunde gesucht haben“, sagte der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert.
Der 28-jährige Verteidiger wurde vom deutschen Bundesligisten bis Saisonende ausgeliehen. Laut Sky besitzen die abstiegsgefährdeten Mainzer keine Kaufoption für Posch, der beim FC Bologna unter Vertrag steht, zuletzt aber auf Leihbasis für den Ligarivalen Como 1907 spielte. Für den Abwehrspieler ist es eine Rückkehr nach Deutschland, er bestritt von 2015 bis 2022 126 Pflichtspiele für TSG Hoffenheim.
Mit dem italienischen Erstligisten Bologna schaffte es Posch 2024 in die Champions League, im Frühjahr 2025 war er aber bereits an den Ligarivalen Atalanta Bergamo verliehen. Kurz vor Transferschluss Anfang September folgte ein weiterer leihweiser Wechsel samt an Bedingungen geknüpfter Kaufverpflichtung zu Como. Beim ambitionierten Klub von Trainer Cesc Fabregas kam er im Herbst allerdings nur als Ergänzungsspieler zum Einsatz. Der Rechtsverteidiger stand in drei Ligaspielen in der Startformation, in einem einzigen spielte er durch.
Spielpraxis für die WM
Nun soll der 49-fache Internationale im Hinblick auf die WM im Sommer in Nordamerika mehr Einsatzzeit bekommen. In Mainz trifft Posch auf seine Landsleute Phillipp Mwene und Nikolas Veratschnig.
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