Positiver Bescheid

Google hat Genehmigung für Bau von Rechenzentrum

Oberösterreich
20.01.2026 16:30

Internetriese Google will im oberösterreichischen Kronstorf ein großes Rechenzentrum errichten. Nach monatelangen Verfahren sind nun sowohl die baurechtliche als auch die betriebsrechtliche Genehmigung eingetroffen. Die Betriebsansiedlung ist durch eine Gemeinde-Kooperation entstanden.

Auf 42.000 Quadratmetern will Google in Kronstorf in Oberösterreich, wie berichtet, ein Rechenzentrum errichten, in dem Unmengen an weltweiten Daten gespeichert werden. Seit Monaten laufen dazu zwei Genehmigungsverfahren.

Nun stehen die Bagger in den Startlöchern: „Das baurechtliche Verfahren ist abgeschlossen und positiv beschieden“, sagt Kronstorfs Bürgermeister Christian Kolarik. Und wie die „Krone“ erfuhr, erteilte die Bezirkshauptmannschaft auch die zweite, die gewerbliche Genehmigung – sie ist wegen der laufenden Einspruchsfrist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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Das baurechtliche Verfahren zum Projekt von Google ist abgeschlossen und positiv beschieden.

Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf

Damit kann der Internetriese bald offiziell zu bauen beginnen. Wie viel in den Standort investiert wird, sei noch offen, heißt es von Google. Es ist jedenfalls das erste konzerneigene Rechenzentrum, das der Internetriese in Österreich errichtet. Mittelpunkt des Baus ist ein Hauptgebäude mit rund 29.000 Quadratmetern, wo die Rechenhallen mit Servern stationiert werden sollen.

Schon zwei Drittel der Gemeinden kooperieren
Bei der Ansiedlung des Internetkonzerns – sowie einer weiteren der Drogeriekette dm, die ein Verteilzentrum errichtet – haben die Gemeinden Kronstorf und Hargelsberg im Zuge einer sogenannten Interkommunalen Betriebsansiedlung zusammengearbeitet. Dabei teilen sich Kommunen sowohl Kosten als auch Einnahmen aus der Kommunalsteuer. 29 solcher Kooperationen gibt es in Oberösterreich derzeit.

Für Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) ein „Erfolgsmodell“: „Nicht jede Gemeinde kann jede Aufgabe erfüllen, daher ist der Blick über die Gemeindegrenzen hinaus ein Gebot der Stunde. Das gilt insbesondere auch bei Betriebsansiedlungen.“ In Summe zwei Drittel der oberösterreichischen Gemeinden haben Kooperationsgemeinschaften.

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