Die freiwilligen Kräfte der steirischen Feuerwehren leisteten 2025 wieder einmal Großes. Mit gut 44.000 Alarmierungen rückten sie allerdings zu etwas weniger Einsätzen aus als im Jahr zuvor – auch, weil es weniger starke Unwetter gab.
Tödliche Flammen in einem Einfamilienhaus in Maria Lankowitz, ein brennender Lkw auf der Südautobahn oder eine eingeklemmte Hochschwangere bei einem schweren Unfall: Bei Tag und Nacht waren die steirischen Feuerwehren im Jahr 2025 wieder für die Bevölkerung zur Stelle – und das großteils aus freiwilligem Engagement.
Jetzt liegt die Einsatzstatistik des Landesfeuerwehrverbands vor. Insgesamt gab es im Vorjahr 44.229 Alarmierungen, das entspricht einem Minus von 10.058 im Vergleich zum Jahr 2024. 2421 Menschen und 1664 Tiere wurden aus gefährlichen Situationen gerettet. Alarmiert wurden die Einsatzkräfte in 12.707 Fällen zu Brandgeschehnissen (minus 490) und 31.522-mal zu technischen Einsätzen (minus 9568).
Weniger Unwettereinsätze
Das Feuerwehrjahr verlief also etwas ruhiger als manche zuvor, was unter anderem am unwetterarmen Sommer lag. 2025 wurden 2310 Unwetter- und Pumpeinsätze gezählt – 2024 waren es 7088. Dennoch gilt es zu betonen: „Hinter jeder einzelnen geleisteten Stunde steht ein Mensch, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen – oft spontan und zusätzlich zu Beruf und Familie“, sagt Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried. In Summe wurden 2025 knapp 6,1 Millionen Stunden Arbeit freiwillig geleistet.
Hinter jeder einzelnen geleisteten Stunde steht ein Mensch, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen – oft spontan und zusätzlich zu Beruf und Familie.

Reinhard Leichtfried
Landesfeuerwehrkommandant
Bild: Sepp Pail
„Hilfe wird oft als Selbstverständlichkeit eingefordert, Verantwortung aber schnell weitergereicht“, beobachtet Leichtfried. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stellen das Feuerwehrwesen vor Herausforderungen. Steigende Kosten für Fahrzeuge, Ausrüstung und Technik erfordern eine besonders sorgfältige Mittelverwendung.
In der Steiermark sorgen insgesamt 767 Feuerwehren für die Sicherheit der Bevölkerung. Diese setzen sich aus der Berufsfeuerwehr Graz, 689 freiwilligen, 75 Betriebs- und zwei Universitätsfeuerwehren zusammen. Dahinter stecken mehr als 52.600 engagierte Feuerwehrmitglieder – 6200 Jugendliche, 40.400 aktive Kräfte sowie 6000 Feuerwehrsenioren.
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