
Diese Woche hat Silber mit Rekordständen von über 90 Dollar pro Unze erneut Geschichte geschrieben – und damit für viele Anleger im wahrsten Wortsinn geglänzt. In der „Krone“ empfehle ich Silber bereits seit 2020 als Geldanlage.
Damals habe ich auf das historisch hohe Silber-Gold-Verhältnis von 126:1 hingewiesen. 2020 war Silber um rund 12 Dollar pro Unze zu haben. Wer damals investierte, konnte seinen Einsatz mehr als versiebenfachen. Gold hatte zu dieser Zeit bereits ein neues Allzeithoch von 1500 Dollar erreicht: Eine Unze Gold entsprach dem Wert von 126 Unzen Silber. Historisch lag dieses Verhältnis seit der Antike bei lediglich etwa einem Zehntel, also bei 13. Auch das aktuelle Verhältnis von etwa 51 ist noch immer hoch – Silber im Vergleich zu Gold daher eher günstig. Weltweit stehen rund 210.000 Tonnen Gold etwa 1,8 Millionen Tonnen Silber gegenüber, also ein Faktor von rund neun.
De facto ist Silber – wie Gold – ein knappes Gut und eignet sich besser zum Werterhalt als Papiergeld; eine klassische Inflation kennt es nicht. Dennoch ist Vorsicht geboten: Trotz weiterem Aufwärtspotenzial sind bei Edelmetallen jederzeit größere Korrekturen möglich. Wer in Gold und Silber investiert ist und bereits hohe Gewinne erzielt hat, sollte sein Portfolio überprüfen. Um wieder eine ausgewogene Streuung zu erreichen, kann es sinnvoll sein, jetzt einen Teil der edlen Metalle zu versilbern. Und damit buchstäblich Gewinne mitzunehmen.
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