Sonntagabend musste die Polizei in Wien-Mariahilf ausrücken, nachdem es zu einem brutalen Raub in der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße gekommen ist. Zwei Verdächtige packten einen Mann, warfen ihn zu Boden und versuchten, ihn auszurauben. Einer von ihnen konnte kurzerhand geschnappt werden.
Laut Angaben des Opfers wurde er gegen 20.30 Uhr am Bahnsteig zunächst von den beiden Männern angesprochen, die ihm Suchtmittel zum Kauf anboten. Als er das Angebot ablehnte, eskalierte die Situation.
Opfer versuchte zu flüchten
Das Opfer versuchte noch zu flüchten, doch die Angreifer ließen nicht locker. In der Stationshalle holten sie ihr Opfer ein weiteres Mal ein, stießen ihn erneut zu Boden. Kurz darauf schnappten sie sich seine Geldbörse und sein Handy und ergriffen die Flucht.
Verdächtiger wurde wiedererkannt
Der Mann erlitt bei dem Überfall leichte Verletzungen. Während der 46-Jährige bei der Einvernahme den Beamten den Vorfall erzählte, erkannte er einen der mutmaßlichen Täter wieder – dieser hielt sich zu diesem Zeitpunkt vor einem nahegelegenen Lokal auf. Der 26-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen.
Laut Mitarbeiter des Lokals soll der Festgenommene kurz zuvor versucht haben, ein Messer aus dem Restaurant zu stehlen. Der 26-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raubes sowie des versuchten Diebstahls angezeigt.
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