Es wird warm ...

Kitz-Wochenende erwartet Fans mit Sonne und Föhn

Ski Alpin
19.01.2026 12:58
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Trainingsläufe auf der Streif in Kitzbühel ab Dienstag werden laut Prognose der Geosphere Austria in der Sonne stattfinden. Zum Rennwochenende des Ski-Weltcups am Hahnenkamm, das am Freitag mit dem Super-G startet, mischt sich wohl Föhn ins Wettergeschehen. Das dürfte auch so bleiben, wenngleich für die Abfahrt am Samstag und den Slalom am Sonntag noch reichlich Unsicherheit mitschwingt.

„Dienstag, Mittwoch und Donnerstag scheint im Raum Kitzbühel nahezu ungetrübt die Sonne“, sagte Meteorologe Alexander Radlherr von der Geosphere Austria. „Besonders in Lagen um 1.000 Meter Seehöhe hat es tagsüber Temperaturen knapp über null Grad. Aufgrund der sehr trockenen Luft ist aber kein relevantes Tauwetter zu erwarten.“

Föhn kommt zu den Rennen
Am Rennwochenende selbst ändert sich das Wetter ein wenig: „Beim Super-G am Freitag nimmt die Föhnströmung etwas zu, und von Süden her ziehen einige Schleierwolken über den Himmel, die den sonnigen Eindruck aber nur zeitweise trüben. Die Prognose für die Abfahrt am Samstag ist noch etwas unsicher. Nach aktuellem Stand der Prognose bleibt das leicht föhnige Wetter mit durchziehenden Wolkenfeldern erhalten und es sind keine größeren Neuschneemengen zu erwarten. Für den Slalom am Sonntag sieht es derzeit nach einer Mischung aus Sonne und Wolken aus, bei Temperaturen knapp unter null Grad im Zielraum“, resümierte Radlherr.

Am Samstag steht die Hahnenkamm-Abfahrt auf dem Programm.
Am Samstag steht die Hahnenkamm-Abfahrt auf dem Programm.(Bild: Christof Birbaumer)

Geosphere-Prognosen seit 20 Jahren
Seit 20 Jahren erstellt die Geosphere Austria nach eigenen Angaben die Prognosen für die Hahnenkammrennen und betreibt auch mehrere Wetterstationen an der Streif, damit die Piste optimal präpariert werden kann. „Während der Rennen geht es besonders um die Sicherheit der Läufer, ob zum Beispiel Windböen eine Gefahr bei den Sprüngen sein können oder Nebel die Sicht einschränkt“, erläuterte Manfred Bauer, Leiter der Regionalstelle für Tirol und Vorarlberg der Geosphere Austria. „Und natürlich wollen die Veranstalter auch mögliche Gefahren für das Publikum rechtzeitig wissen – zum Beispiel große Schneemengen oder Glättegefahr -, um möglichst früh darauf reagieren zu können.“

Bereits im Herbst errichtete die Geosphere drei zusätzliche Wetterstationen entlang der Streif. Sie stehen an der Mausefalle (1.605 Meter Seehöhe), beim Seidlalm-Sprung (1.258 Meter) und an der Hausbergkante (1.032 Meter). Dazu kommen die dauerhaften Messstellen Hahnenkamm-Ehrenbachhöhe (1.794 Meter) und Kitzbühel-Ort (772 Meter).

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