Presse über Afrika-Cup

„Größte Peinlichkeit, weltweite Fassungslosigkeit“

Fußball International
19.01.2026 13:52
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Mit unwürdigen Szenen ist am Sonntagabend in Rabat der Afrika-Cup zu Ende gegangen. Hier sind die internationalen Pressestimmen zum Skandal-Endspiel ...

Im Endspiel setzte sich der Senegal mit 1:0 nach Verlängerung gegen Gastgeber Marokko durch. Eine umstrittene VAR-Entscheidung, ein gehaltener Elfmeter von Brahim Díaz und ein zwischenzeitlicher Protest der Senegalesen prägen ein emotionsgeladenes Endspiel, das Pape Gueye letztlich entscheidet.

Die internationalen Medien reagieren gleichermaßen geschockt wie fasziniert auf die turbulenten Ereignisse. 

Senegal

Le Soleil: „Dieses Datum wird für immer in die Legende des afrikanischen Fußballs eingehen: Senegal gewann seinen zweiten Afrika-Cup durch einen 1:0-Sieg gegen Marokko am Ende eines packenden und majestätischen Finales in Rabat.“

Marokko

Le Matin: „Walid Regragui dürfte nach diesem Abend tiefe Reue empfinden, schließlich hat er stets seine Fähigkeit, die Trophäe zu gewinnen, beteuert.“

Spanien

Marca: „In 31 Jahren bei Marca haben wir alles Mögliche live erlebt, aber was wir gestern Abend in Rabat, im Finale des Afrika-Cups, erlebt haben, kann als die größte Peinlichkeit in der modernen Fußballgeschichte beschrieben werden. [...] Es waren 22 Minuten absoluter Schande.“

AS: „Weltweite Fassungslosigkeit über das Finale des Afrika-Cups“

Mundo Deportivo: „Senegal gewinnt den Afrika-Cup in einem chaotischen und surrealistischen Finale. Das Ende war filmreif.“

Frankreich

L‘Équipe: „Zwischen Wunder und Fluch“

RMC Sport: „Verrücktes Finale, das bereits jetzt legendär ist“

England

Daily Mail: „Senegal gewinnt AFCON nach dem dramatischsten Finale der Fußballgeschichte.“

The Mirror: „AFCON-Drama: Finale Entscheidung führt zum Chaos, als die senegalesischen Spieler nach kontroverser Elfmeter-Entscheidung den Platz verlassen – bevor sie Marokko in der Verlängerung besiegen.“

Schweiz

Blick: „Nach 2022 krönt sich Senegal zum zweiten Mal in der Geschichte zum Afrika-Cup-Sieger. Marokko verpasst damit den Turniersieg im eigenen Land. Die Entscheidung fällt erst in der Verlängerung. Pape Gueye von Villarreal avanciert zum Matchwinner. Es ist eine von vielen Geschichten, die dieses denkwürdige Finale schreibt. Zeitweise versinkt dieses Spiel im totalen Chaos.“

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