Die deutsche Komödie „Extrawurst“ führt erstmals die beiden Stars Christoph Maria Herbst und Hape Kerkeling zusammen – wir sprachen mit den beiden über gemeinsamen Humor und schwierige Szenen. Der Film läuft ab sofort im Kino.
Zwei deutsche Humor-Giganten und ihr erstes gemeinsames Projekt: In „Extrawurst“ (ab sofort im Kino) spielen Hape Kerkeling und Christoph Maria Herbst zwei Tennisclub-Mitglieder, denen alles zu entgleiten droht, weil für eine Feier ein eigener Grill für das einzige türkische Clubmitglied gefordert wird.
Die Komödie basiert auf einem erfolgreichen Theaterstück: „Dass ich zusagen würde, stand für mich eigentlich schon fest, bevor ich das Drehbuch überhaupt gelesen hatte“, so Kerkeling, der sein Vertrauen voll in die Autoren und den Regisseur Marcus H. Rosenmüller setzte. Er sei „restlos begeistert“ von dem Skript gewesen, aber: „Ein entscheidender Bonus war für mich zudem die Rolle des Clubvorsitzenden – ich durfte die gesamte Zeit sitzen und musste kein einziges Mal selbst Tennis spielen“, schmunzelt er im „Krone“-Interview.
Christoph Maria Herbst freut sich darüber, einen Berliner Hipster zu verkörpern: „Ich bin ja gerade noch im Kino zu sehen als Stromberg. Deshalb hat es mir große Freude gemacht, eine Figur zu spielen, die mit Stromberg so gar nichts zu tun hat.“
Die erste gemeinsame Zusammenarbeit sei ganz harmonisch verlaufen, obwohl man sich davor nicht wirklich gut kannte, so Kerkeling: „Ich war sofort begeistert, als ich erfuhr, dass Christoph Maria Herbst mit dabei ist. Trotz der intensiven Drehtage war jeder Moment am Set ein Vergnügen.“ Sein Co-Star kann sich bei so viel Lob eine Pointe nicht verkneifen: „Und das sind so Sätze, die man gerne mal lügt, um einen Film zu promoten.“ Nachsatz: „In dem Fall ist es wahr.“
Es rennt also der Schmäh zwischen den beiden Comedy-Ikonen. Herbst erklärt: „Wir waren uns, was den Umgang mit und das Einsetzen von Humor anbelangt, näher, als wir vielleicht vorher beide dachten. Dieses: Ich merke, es kriselt gerade, aber ich versuche mit Humor die ganze Sache wieder in so eine harmonische Balance zu bringen. Das kennen wir beide.“
Trotzdem gab es auch schwierige Szenen. Herbst machte eine 28 Minuten lange Sequenz zu schaffen. Kerkeling kämpfte damit, dass er als sein Charakter Heribert einen rassistischen Witz erzählen musste: „Diese Szene darzustellen, hat mich mehr gefordert als jede andere.“
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