Schweres Schicksal

Nach Misshandlung: Neuanfang für „Loki“ gesucht

Kärnten
06.03.2026 12:00

Blutüberströmt landete Amstaff „Loki“ im Vorjahr im Tiko, dem Tierschutzkompetenzzentrum. Nach Notoperation und monatelanger Genesung sucht der freundliche Vierbeiner jetzt eine neue Familie.

Ein schweres Schicksal haben viele Hunde, die im Tierheim landen – Amstaff „Loki“ hat es besonders schwer getroffen. Die Tierretter des Tiko haben den Rüden im vergangenen November während eines Polizeieinsatzes übernommen und er bot ein Bild, dass sie wohl nie vergessen werden.

Messerstiche am ganzen Körper und vor allem im Kopfbereich, Wunden von Schlägen und Tritten sowie eine schlimme Verletzung am Auge. „Er war blutüberströmt. So etwas habe ich ihn 45 Jahren noch nicht gesehen“, erzählt Tierarzt Georg Rainer damals nach der Notoperation.

Große Menschenliebe nie verloren
Trotzdem hat „Loki“ seinen Lebenswillen und seine Freundlichkeit nicht verloren. Schon während seiner schwierigen Genesung wurde er zum Liebling der Pfleger. „Er ist ein ruhiger und freundlicher Hund, der eine liebe Bezugsperson verdient“, sagt Nina Zesar vom Tiko, denn „Loki“ ist nun endlich bereit, in ein neues Zuhause umzuziehen.

„Loki“ ist trotz seiner Verletzungen topfit.
„Loki“ ist trotz seiner Verletzungen topfit.(Bild: Tiko)
Staff „Loki“ hat eine unglaublich schreckliche Vergangenheit. Er wurde schwer misshandelt.
Staff „Loki“ hat eine unglaublich schreckliche Vergangenheit. Er wurde schwer misshandelt.(Bild: Tiko)

Hundebegegnungen fallen ihm noch schwer, stressige Situationen mit anderen Hunden überfordern ihn schnell. Bei Menschen gibt er sich aber große Mühe und will gefallen. Durch seine Vergangenheit wäre ein sicherer, stabiler Ort genau das Richtige für den teil-blinden, bald sechs Jahre alten Vierbeiner. Rasseerfahrung sowie ein kinder- und tierloser Haushalt sind Voraussetzung. 

Gesundheitlich ist „Loki“ übrigens nicht beeinträchtigt. „Sein Schädel war gebrochen und das muss noch abheilen. Aber das dauert einfach“, erklärt Nina Zesar vom Tiko. Seine Augenverletzung ist gut verheilt, muss in Zukunft lediglich beobachtet werden. Trotz seiner Erfahrung zeigt er sich nicht aggressiv oder ängstlich.

Zesar: „Wir schauen bei ihm natürlich doppelt genau, wohin er kommt.“ Die „Krone“-Tierecke drückt die Daumen auf ein Happy End!

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