Die Albertina feiert heuer das 250-Jahr-Jubiläum der Gründung ihrer unikaten Sammlung. Das ist Anlass für ein reiches Geburtstagsprogramm von 17 Ausstellungen mit Dürer, Picasso und vielen Frauen.
„Wir denken die Sammlung konsequent für kommende Generationen weiter“, so Ralph Gleis in seinem zweiten Jahr als Albertina-Direktor.
Eines mit Bedeutung: Am 4. Juli vor 250 Jahren überreichte der österreichische Gesandte Conte Durazzo dem Herzog Albert von Sachsen-Teschen in Venedig ein Konvolut an Grafiken. Das gilt als Gründungsdatum der Albertina und wird am 4. und 5. Juli bei freiem Eintritt gefeiert. Drei Hauptausstellungen präsentieren dazu die Sammlung aus neuen Perspektiven:
„Faszination Papier“ läuft schon und zeigt höchst gelungen (bis 22. 3.), was Kunst auf und mit Papier alles sein kann.
„Sammeln für die Zukunft“ widmet sich der Entstehung der Sammlung, erzählt, woher die vielen Dürers stammen, welchen Anteil Erzherzogin Marie Christine, Sachsen-Teschens Ehefrau und Lieblingstochter von Kaiserin Maria Theresia, mit ihrem großen Vermögen an der Sammlung hatte oder wie Schiele in den Bestand gelangte (19. 6 bis 11. 10.).
„Künstlerinnen der Albertina“ holt die Frauen vor den Vorhang (30. 10. bis 17. 1. 2027). Ein Forschungsprojekt durchforstete die Sammlung nach Künstlerinnen und wurde vom 15. Jahrhundert bis in die 70er-Jahre fündig.
Neben der eigenen Sammlung soll die Albertina, so Ralph Gleis, aber „auch weiterhin internationaler Hub für große Ausstellungen sein“, etwa mit:
„Honoré Daumier“, dessen spitze, radikale Karikatur-Feder ein bis heute gültiger „Spiegel der Gesellschaft“ ist (6. 2. bis25. 5.).
Picasso – Bacon setzt dann mit Pablo Picasso und Francis Bacon zwei ganz Große der figurativen Malerei des 20. Jahrhunderts in Beziehung (18. 9. bis 31. 1.).
In der Albertina Modern wird es sehr österreichisch:
„Vasarely – Adrian“ bringt den Wiener „Medienkunst“-Pionier Marc Adrian mit dem Meister der Op-Art Victor Vasarely zusammen (26. 6. bis 8. 11.).
„Franz West“ wird zum 80er gemeinsam mit dem Wien Museum gefeiert (6. 11. bis 29. 3. 2027).
In Sachen Foto bekommt
„Richard Prince“, berühmt für seine Marlboro-Cowboys, eine große Retrospektive (17. 4. bis 16. 8.).
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