Riesige Maschinen landeten am Dienstagvormittag am kleinen Airport Graz – die Glatteis-Situation hatte den Flughafen in Wien-Schwechat lahmgelegt. Die unübersichtliche Lage verlangte von den Fluggästen einiges an Geduld ab. Ein Passagier berichtet.
Die Sperre des Flughafens Wien-Schwechat sorgte am Dienstag für Hochbetrieb am Thalerhof. Aufgrund von Glatteis war es für Flieger schlichtweg zu gefährlich, in der Hauptstadt zu landen – sie mussten in Graz einen Zwischenstopp einlegen.
Durch die unübersichtliche Lage war mitunter auch Geduld bei den Flugzeugpassagieren gefragt: Ein „Dreamliner“ der taiwanesischen Fluglinie Eva Air aus Bangkok stand mehrere Stunden in Graz am Rollfeld, ehe der Weiterflug nach Wien möglich war.
„Es war ohnehin schon ein langer Flug, dann mussten wir auch noch fast fünf Stunden warten. Der Flieger war gesteckt voll, und viele Kinder waren an Bord“, berichtet Thomas Schmidinger aus Wien.
Zum Essen nur ein paar Kekse
Immer wieder wurde der Abflugzeitpunkt nach hinten verschoben, zu essen gab es lediglich ein paar Kekse. „Meine Frau hatte einen Migräneanfall, aber wir durften nicht aussteigen. Ein anderer Passagier hatte dann zum Glück eine Tablette für sie.“ Auch steirische Fluggäste, die gerne den kürzeren Heimweg gewählt hätten, durften den Flieger nicht verlassen.
Andere Airlines entschieden sich dazu, in Graz vom Flugzeug auf den Bus zu wechseln und die Passagiere so nach Wien zu bringen. „Es ist immer die Entscheidung der Fluglinie, ob man die Sperre abwartet oder nicht“, erklärt Doris Pölt, Sprecherin des Graz Airport. Gegen Mittag war dann zum Glück auch für den „Dreamliner“ die Weiterreise nach Wien möglich.
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