Verfahren bei Gericht

Photovoltaik-Unternehmen schlitterte in die Pleite

Tirol
14.01.2026 09:43

Die Branche boomte in den vergangenen Jahren – doch auch das schützt nicht immer vor wirtschaftlichen Turbulenzen: Dies beweist einmal mehr ein Fall in Tirol. Ein Photovoltaik-Unternehmen aus dem Unterland musste jetzt offenbar die Notbremse ziehen und einen Insolvenzantrag stellen.

Über das Vermögen der Firma Fusionlights Energiesysteme GmbH mit Sitz in Schwaz sei ein Insolvenzverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden, berichtete der Kreditschutzverband von 1870. Und auch der Alpenländische Kreditorenverband vermeldete, dass die Fusionlights Energiesysteme GmbH „ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen“ könne.

Unternehmen erst 2022 gegründet
Die Schuldnerin sei in der Photovoltaikbranche unternehmerisch tätig – die Tätigkeit wird laut Creditreform mit „Montage und Handel von Photovoltaikanlagen“ beschrieben. Das Unternehmen wurde 2022 gegründet.

Insolvenzgründe noch nicht bekannt
„Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben“, schilderte der Kreditschutzverband.

Der aktuelle Geschäftsführer, der laut KSV und Firmenbuch im Dezember 2025 bestellt worden war, habe im Insolvenzeröffnungsverfahren erklärt, „dass der ehemalige Geschäftsführer seinen rechtlichen Verpflichtungen in seiner Funktion als Geschäftsführer nicht nachgekommen sei. Ob hier Ansprüche der Insolvenzschuldnerin bestehen, wird der Insolvenzverwalter einer detaillierten Prüfung zu unterziehen haben“, so der KSV1870 weiter.

Eigenantrag bei Gericht gestellt
Der Insolvenzeröffnungsantrag sei vom Unternehmen selbst bei Gericht eingebracht worden. Über die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten seien derzeit noch keine Details bekannt.

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