Gegen 21 Uhr kam es im ersten Obergeschoß eines Wohnblocks in Linz-Auwiesen zu einem voll ausgedehnten Zimmerbrand, vor dem eine Mutter mit ihren vier Kindern gerade noch rechtzeitig aus der Wohnung flüchten konnte. Insgesamt mussten sieben Personen von der Rettung versorgt werden, darunter die vier Kinder.
Gegen 21 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Linz sowie die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg in den Stadtteil Auwiesen zu einem Wohnungsbrand alarmiert. In der Notrufzentrale gingen zeitgleich mehrere Notrufe ein, welche meldeten, dass eine Wohnung im ersten Obergeschoss eines viergeschoßigen Wohnhauses in Brand stehe, das Stiegenhaus stark verraucht sei und sich noch mehrere Personen in den Wohnungen befinden sollen.
„Bei unserem Eintreffen hatte glücklicherweise eine anwesende Person die Wohnungstüre geschlossen, wodurch der Rauchaustritt ins Stiegenhaus deutlich begrenzt werden konnte. Eine Mutter mit ihren vier Kindern im Alter von ein bis sieben Jahren konnte die Wohnung rechtzeitig verlassen und wurde ebenso wie ein Nachbar vom Rettungsdienst versorgt. Die Bewohner des Mehrparteienhauses konnten selbstständig flüchten“, so die Linzer Berufsfeuerwehr.
Ein Kinderzimmer der betroffenen Wohnung stand in Vollbrand. Neben der Brandbekämpfung im Innenangriff wurde zusätzlich eine Außenbrandbekämpfung aufgebaut, um ein Übergreifen des Feuers auf die Fassade zu verhindern. Das klappte wie am Schnürchen: Gegen 21.20 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden.
Bewohnerin stand in Badeschlapfen da
Aufgrund der dichten Wohnbebauung befanden sich zahlreiche Schaulustige auf der Straße, verhielten sich aber ruhig und hielten Abstand. Einige Bewohner des Wohnblocks mussten das Gebäude kurzfristig verlassen. Eine Bewohnerin wartete nur mit Wärmedecke und Badeschlapfen bekleidet draußen, bis sie wieder in die Wohnung zurückkehren durfte. Die Rückkehr in die Wohnungen erfolgte einzeln und unter Begleitung von Feuerwehr und Polizei, um persönliche Gegenstände holen zu können oder Nachschau zu halten.
Nur die Brandwohnung musste gesperrt werden
Die geflüchteten Bewohner der übrigen Wohnungen durften gegen 23 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Brandwohnung wurde versiegelt, die darüberliegende Wohnung blieb eine Nacht gesperrt. Die Brandursache ist derzeit nicht bekannt.
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